Was ist beängstigend?

„Man könnte zu diesen Fridays for Brainwash-Aufmärschen und über die Berichterstattung dazu natürlich verdammt viel sagen. Aber das Widerwärtigste an diesen marodierenden Revolutionsgarden, die das Leben in vielen Städten heute teilweise lahm gelegt haben, ist das Verständnis dieser Radikalen von dem Verhältnis zwischen Bürgern und Staat. Da marschieren Menschen auf, die den Staat dazu aufrufen, Steuern zu erhöhen, Verbote zu verhängen und in die persönliche Lebensweise der Bevölkerung bis ins kleinste Detail einzugreifen. Ein solches Ausmaß des Wunsches nach totalitärer Staatsführung und Unfreiheit ist schlichtweg beängstigend.“
(Facebook-Fund)

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Wer braucht eine Religion?

„Es ist denn auch eine sinnlose Banalität, wenn man betont, die Massen bedürften einer Religion; denn alle politischen, religiösen und sozialen Glaubensinhalte finden bei ihnen nur Eingang in der religiösen Form, die sie jeder Diskussion ent­hebt. Wäre der Atheismus den Massen zugänglich, so würde er bei ihnen den ganzen intoleranten Eifer eines religiösen Gefühles erlangen und in seinen äußeren Formen bald zu einem Kultus werden.“

Gustave Le Bon, „Psychologie der Massen“