Was soll ich glauben?

Anke:  Was ist bloß in der Ukraine los?

Immanuel:  Das frage ich mich auch?

Anke:  Wer ist daran interessiert, solche mörderischen Konflikte zu schüren?

Immanuel:  Über diese Frage habe ich lange nachgedacht und viele Bücher gelesen.

Anke: Was ist dabei herausgekommen?

Immanuel: Tatsache ist, dass solche mörderischen Konflikte pausenlos im Nahen Osten stattfinden und nun auch in der Ukraine wieder eine Rolle spielen, wie schon zweimal im vorigen Jahrhundert und einmal im 19. Jahrhundert.

Anke: Meinst du die beiden Weltkriege?

Immanuel: Ja besonders die Russlandfeldzüge und auch den Russlandfeldzug Napoleons.

Anke: Liegt das daran, dass die Menschen einfach so aggressiv sind?

Immanuel: Meiner Meinung nach liegt das nicht am Aggressionstrieb, denn 99% der Menschen wollen nichts lieber als im Frieden leben. Wahrscheinlich sind es sogar 99,99% dann blieben immer noch ca. 80.000 Menschen übrig, die den Krieg wollen, das ist mehr als genug.

Anke: Woran liegt es dann?

Immanuel: Ich will auf die Frage keine Antwort geben, aber wenn es dich interessiert, frage einfach weiter.

Anke:  Wen weiterfragen?

Immanuel:  ich meinte, do sollst selber weiter fragen. Wer etwas wirklich wissen will, bekommt es auch heraus.

Anke: Ich weiß es aber nicht.

Immanuel: Es ist doch gar nicht so schwer, sich vorzustellen, wer am Krieg Interesse haben könnte.

Anke: So, wer denn?

Immanuel: Verdächtig sind immer die, die ihn machen, und natürlich haben immer die Interesse, die daran verdienen. Ist doch alles gar nicht so schwer, da muss man nur eins und eins zusammenzählen.

Anke: Zählen kann ich auch.

Immanuel: Es gibt noch einen dritten Grund: Es gibt auch immer noch die, die sich sicherer fühlen, wenn die anderen untereinander Streit haben.

Anke: Wer denn zum Beispiel?

Immanuel: Cäsar war so einer. Der sagte „devide et impera“, teile und herrsche. Das ist ein guter Trick, der klappt heute mindestens genauso gut, wie vor zweitausend Jahren.

Anke: Vermuten und behaupten  kann man endlos, beweisen ist schwerer und oft unmöglich

Immanuel:  Ich habe niemandem nichts unterstellt. Meine Behauptungen sind rein theoretischer Natur und theoretisch kaum von der Hand zu weisen. Die Geschichte ist voller praktischer Beispiele dafür, das lässt sich auch kaum bestreiten.

Anke:  ich sage nicht, dass DU irgendetwas falsches tust. Ich meine, es gibt Meldungen und GEGENmeldungen. Welche ist bitteschön wahr??

Immanuel:  Das ist Deine Entscheidung, das kann ich dir nicht abnehmen. Du musst wissen, wem du glaubst und was du glaubst, wem du nicht glaubst und was du nicht glaubst.

Anke: Kannst du das ein wenig genauer erklären?

Immanuel: Das ist wie, wenn du an einer Weggabelung stehst. Du kannst dich für den rechten Weg entscheiden oder für den linken. Du hast eine 50% Chance den richtigen Weg zu erwischen.

Anke: Ich kann mich aber nicht entscheiden, ich weiß zu wenig.

Immanuel: Die dritte Möglichkeit ist, an der Weggablung stehen zu bleiben, um nichts falsch zu machen. Auf diese Weise kannst du 100% sicher sein, dass du den richtigen Weg nicht verwischst. Rauskriegen kannst du es nur, wenn du einen Weg gehst.

Anke: Wenn ich aber den falschen erwische?

Immanuel: Wenn du den falschen Weg gegangen bist, kannst du immer noch umkehren und es mit dem anderen Weg versuchen?

Anke: Ich denke mal darüber nach.

 

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