Das kleine- und das große Einmaleins der Erkenntnis

Es wäre in der Tat übel beschaffen mit unserem Erkennen, wenn von solchen Gegenständen wie Freiheit, Recht, Sittlichkeit, ja Gott selbst, darum, weil dieselben nicht gemessen und berechnet werden können, wir uns, mit Verzichtleistung auf eine exakte Erkenntnis, im Allgemeinen bloß mit einer unbestimmten Vorstellung zu begnügen hätten und dann, was das Nähere und Besondere derselben anbetrifft, dem Belieben eines jeden Einzelnen überlassen bliebe, daraus zu machen, was es will. – Welche praktischen verderblichen Konsequenzen sich aus einer solchen Auffassung ergeben, ist unmittelbar einleuchtend.

Hegel Kleine Logik S.199

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