Heisenbergs G36

Wenn ich Prof. Heisenberg richtig verstanden habe, dann beeinflusst der Beobachter stets das Beobachtete mit, was zu unscharfen Messergebnissen führt. Außerdem, so höre ich, könne man in der Quantenphysik ohnehin nur in Gleichnissen reden, da die dem Makrokosmos zugehörige menschliche Sprache schlechterdings nicht dafür geeignet ist, das Merkwürdige, was da beobachtet wird, auf den Begriff zu bringen.

Könnte es sein, dass die Messungen, die in riesigen energiereichen Teilchenbeschleunigern vorgenommen werden, in denen man auf winzige „Teilchen“ schießt, vergleichbar sind mit den Messungen, die man mit einem handelsüblichen G36 Sturmgewehr der Firma Heckler und Koch vornehmen kann, indem man auf weiche Körper schießt und die Einschlaglöcher untersucht, die in der Tat vor der Beobachtung noch nicht da waren. Wenn dem so wäre, hätte Heisenberg nichts entdeckt, was über das praktische Wissen eines steinzeitlichen Jägers hinausginge.

Zu mindestens in der makroskopischen Welt der Lebewesen, sind andere, weniger verletzende Arten der Beobachtung bekannt und werden auch täglich von fast allen praktiziert.

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