Die 13 Anathemata

  1. Wir verwerfen die falsche Lehre, dass der Mensch das Maß aller Dinge sei.
  2. Wir verwerfen die falsche Lehre als gäbe es keine objektive Realität, die unabhängig von der subjektiven Wahrnehmung besteht.
  3. Wir verwerfen die falsche Lehre, alle Wirklichkeit sei „sozial konstruierte Wirklichkeit.“
  4. Wir verwerfen die falsche Lehre, dass die Wahrheit lediglich eine subjektive oder kulturelle Eigenheit sei.
  5. Wir verwerfen die falsche Lehre, es gäbe keine festen Orientierungspunkte und Bezugssysteme und alles sei relativ.
  6. Wir verwerfen die falsche Lehre, alle Menschen seien gleich. In Wahrheit gleicht kein Mensch dem anderen.
  7. Wir verwerfen die falsche Lehre, alle Menschen sollten gleich gemacht werden, diese Irrlehre geht auf die Französische Revolution zurück und schien 1989 schon zu den Akten gelegt worden zu sein, feiert aber immer neue Urständ.
  8. Wir verwerfen die falsche Lehre, es gäbe keine wirklichen Unterschiede zwischen Mann und Frau.
  9. Wir verwerfen die falsche Lehre, man müsse behinderte und begabte Kinder auf die gleiche Weise fördern. Damit wird man weder dem behinderten, noch dem begabten Kind gerecht und schadet am Ende beiden. Diese Irrlehre bezeichnet sich selbst als „Inklusion„.
  10. Wir verwerfen die falsche Lehre, der Mensch sei, wenn er auf die Welt kommt, mit einem weißen Blatt Papier (tabula rasa) zu vergleichen, das allein durch seine so genannte „Sozialisation“ beschrieben werde.
  11. Wir verwerfen die falsche Lehre, die unter gesellschaftlich relevanter Arbeit ausschließlich Erwerbsarbeit verstehen will.
  12. Wir verwerfen die falsche Lehre, dass wieder „Experten“ darüber bestimmen sollen, wann ein Leben noch lebens- bzw. lebensunwert sein soll. Um diese Irrlehre nicht als das erscheinen zu lassen, was sie ist, die Euthanasie, bezeichnet sie sich selbst als aktive Sterbehilfe.
  13. Wir verwerfen die falsche Lehre, so genannte Symptome seien die Anzeichen einer Krankheit und müssten wegtherapiertwerden. Häufig sind sie im Gegenteil Symptome eines Heilungsprozesses.

Im Mai 1934 wurde in WuppertalBarmen die sogenannte Barmer Theologische Erklärung verabschiedet, die heute noch zu den Bekenntnisschriften der evangelischen Kirchen in Deutschland zählt.

Damals wurden diese Thesen im Kirchenkampf gegen die „Deutschen Christen“ als Anathemata formuliert. Die sechs Thesen wollten die Fehlentwicklungen im aufkommenden Faschismus thematisieren und haben die Form: „Wir verwerfen die falsche Lehre…“

Auch in der so genannten Postmoderne sind Fehlentwicklungen zu beobachten, die mit meinem Glauben nicht im Einklang stehen. Da es andere Zeitgenossen gibt, die meine Auffassungen teilen, habe ich diese Verwerfungen in die von Barmen her bekannte Form gegossen.

Die Anathemata sind keineswegs vollständig. Den Bereich Politik habe ich weitgehend ebenso ausgespart, wie Bereiche, die dazu geeignet sind, sich ggf. persönlich verletzt zu fühlen.

Wer sich für weitere Anathemata meines persönlichen Glaubens interessiert, sei auf meine Seite Unmutsäußerungen  verwiesen.

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4 Gedanken zu „Die 13 Anathemata

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