Pappkameraden

Da der „Feind“ in der Regel nicht so leicht zu besiegen ist, baut man sich statt dessen einen Pappkameraden. Weil er nur aus Pappe besteht, kann er nicht weglaufen. Deshalb kann man leichter auf ihn schießen.

Dieser Trick ist nicht nur im Militär sehr beliebt sondern kennzeichnet jede Art der Auseinandersetzung. Man baut sich vom Gegner ein Zerrbild, einen Pappkameraden, den man besser verurteilen kann.

Die Atheisten basteln sich einen Gott aus Pappe, den sie um so leichter  lächerlich machen und verdammen können.

Ebenso verhalten sich die Sozialkonstruktivisten. Sie erfinden so genannte Biologisten, die sie postwendend unter Faschismusverdacht stellen.

Die sogenannten „Demokratien“ erfinden ständig neue Diktaturen, die sie mit militärischen Mitteln „befreien“ wollen.

Die „Freie Presse“ erfindet ständig neue Feindbilder über die sich alle empören sollen.

Wer da nicht mitmachen will, wird schnell zum „…Versteher“, also selbst zum Pappkameraden auf dem alle rumhacken dürfen.

Es gibt einen Sammelbegriff, unter dem man alle diese Detailbeobachtungen zusammenfassen kann:

Man nennt es Kultur.

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