Wider den naiven Empirismus

Wenn es richtig wäre, was Dogmatiker, Empiristen und radikale Skeptiker meinen, nämlich dass die Bezüge, Namen und Sätze einfach als gegeben unterstellt und die Kriterien der realen Praxis der Unterscheidung, Identifizierung bzw. Geltung der bloßen Epistemologie, dem Erkennen überlassen werden können, dann wären weder die Referenz eines Namens noch die Wahrheit oder Falschheit eines Satzes oder einer Aussage bestimmt.

Man könnte dann über Möglichkeiten und Wirklichkeiten daherreden, wie man will. Der Zugang zu den einschlägigen Kriterien wäre ohnehin transzendent. Man könnte willkürlich angebliche Wahrheiten behaupten oder bestreiten, da man, was wirklich oder wahr ist, ohnehin nie wissen wird. Damit würden Aber Sein und Nichts, Fabel und Welt, Möglichkeit und Unmöglichkeit zu demselben. Man kann gar nichts mehr gemeinsam hinreichend klar und deutlich, sicher und gewiss unterscheiden.

Der Obige Satz ist ein Zitat aus dem Buch, Philosophie des Selbstbewusstseins von Pirmin Stekeler-Weithofer S. 73

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