Kausalität

Bevor dieser Begriff in den Naturwissenschaften eine Rolle spielte, hatte er seinen Sitz im Leben der menschlichen Beziehungen. Das Wort causa bedeutet ursprünglich Schuld.

Wer eine Sache verursacht, der ist schuld daran. Wer zum Beispiel den Tod eines anderen Menschen verursacht, wird angeklagt und ggf. schuldig gesprochen.

Man unterscheidet drei Arten von Schuld im Strafprozess, wenn es um die Tötung eines Menschen geht. Die Fahrlässigkeit, der Affekt, der als Totschlag geahndet wird, und den Vorsatz aus niederen Motiven, der als Mord mit der Höchststrafe lebenslänglich belegt ist.

Ich habe den Schuldzusammenhang, also die Kausalität, zum ersten Mal als Kind beim Mittagessen nähergebracht bekommen. Meine Mutter sagte:  „Wenn du deinen Teller nicht leer isst, dann gibt es morgen schlechtes Wetter.“

Dieser ursächliche Zusammenhang zwischen dem Verhalten eines Kindes und dem Wetter des morgigen Tages ist gar nicht abwegig wie er scheint.

Glauben doch nahezu alle „gut informierten“ Menschen daran, dass es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen ihrem Verhalten und der globalen Erwärmung, also dem Wetter gibt. Sie nennen es den Treibhauseffekt, der beim ausatmen entsteht, weil wir, wie alle Lebewesen CO2 ausstoßen.

Wer also gutes Wetter haben möchte, müsste theoretisch die Luft anhalten, was natürlich nicht geht.

Wie will der Mensch aber nun mit seiner Schuld am schlechten Wetter leben, ohne zu verzweifeln?

Die Kirche hatte dieses Problem schon früh erkannt, versprach Vergebung und verkaufte sogenannte Ablassbriefe, auf denen die Vergebung mit Brief und Siegel garantiert wurde.

Diese hervorragende Geschäftsidee wurde nun wieder aufgegriffen und ein globaler Handel mit Umweltverschmutzungsrechten in Milliarden Umfang wurde organisiert.

Auch hier erhält man Zertifikate mit TüV-Stempel und Unterschrift vom Bundesumweltamt.

Ob der Zusammenhang zwischen dem Wetter und dem Verhalten der Menschen, wie wir es als kleine Kinder beim Mittagessen gelernt haben, tatsächlich gesteht, ist eher unwahrscheinlich.

Da wir auf eine Kette von Eiszeiten zurückschauen, die nicht anders vorstellbar sind, als durch die Abkühlung und anschließende Erwärmung unseres Planeten, lange bevor es Menschen gab, die daran schuldig werden konnten, verwundert es nicht, dass sich die Erde erwärmt.

Der Anteil von CO2 an der Erdatmosphäre liegt nach wie vor bei unter einem Prozent und steht in keinem Verhältnis zu den Steigerungen der Einnahmen der Umweltverschutzungsrechtehändler (schmutziges Wort).

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2 Gedanken zu „Kausalität

  1. Yeti

    Gute psychologische Analyse.

    Gefällt mir, wenn jemand nicht „mit den Wölfen heult“.

    Trotzdem wären ein paar Links angebracht zur wissenschaftlichen Untermauerung der Behauptung, dass es eben KEINEN menschlich verursachten Treibhauseffekt gibt.

    Antwort
    1. hansarandt Autor

      Darin sehe ich nicht meine Aufgabe. Wer sich dafür interessiert, kann danach googeln und sich für Jahre damit beschäftigen.

      Ich verhalte mich in dieser Frage wie jeder andere Atheist. Ich glaube die Geschichte mit dem Teller und dem Wetter einfach nicht. Früher haben die Priester Tiere geopfert um den Regen herbeizuzaubern.

      Wenn es nicht geklappt hat, glaubten sie, sei hätten zu wenig Tiere genommen und haben es beim nächsten Mal mit mehr Tieren versucht. Wenn es zufällig geklappt hat, haben sie sich ein Denkmal setzten lassen und wollten selbst angebetet werden. Ich halte es mit der wissenschaftlichen Erkenntnis und die besagt, wenn der Hahn kräht auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist. Dieser Zusammenhang kann als 100% sicher angesehen werden.

      Antwort

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