Die Gefallene

Heute lese ich in einer Randnotiz auf der ersten Seite meiner Tageszeitung, dass eine „junge Deutsche“ bei einem Einsatz gegen IS getötet worden sei.

Ich dachte, schön dass ich das auch mal erfahre, dass unsere Mädels bereits in der kämpfenden Truppe gegen die Inkarnation des Satans (IS) im Einsatz sind.

Leider ist auch gleich die erste Gefallene zu beklagen. Ihr Name wird ganz oben auf dem Gedenkstein für die gefallenen Europäer_innen stehen, die im Kampf gegen Islamismus und Terrorismus ihr Leben lassen mussten.

Das wird neuen Schwung in die alljährlichen Feierlichkeiten zum Volkstrauertag bringen, die siebzig Jahre nach 1945 kaum noch einen hinter dem Ofen vorlocken.

Grabsteine, an denen frisches Blut klebt, könnten auch auf junge Menschen motivierend wirken. Die Möglichkeit sich hierzulande freiwillig zu melden um für die eine oder die andere Seite zu kämpfen, sind reichlich vorhanden und werden von tausenden jungen Menschen in Europa gerne genutzt.

Irgendwie erinnert mich das Ganze an den  Spanischen Bürgerkrieg. Ein verstorbener Onkel hat mir einmal erzählt, dass damals schon auch Frauen wie selbstverständlich mitgekämpft haben, sowohl bei den Faschisten als auch bei den Kommunisten.

Sein Eindruck von der Sache damals war: „Die haben dort in Spanien schon mal alle Waffen ausprobiert, die dann im Zweiten Weltkrieg massenweise zum Einsatz kamen.

Überträgt man das auf heute, könnte das heißen: „Da werden schon mal die Waffen ausprobiert, die im Dritten ……

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