Diversity, ja bitte!

Diversity, ist das neue Schlagwort auf das wir alle eingeschworen werden sollen.

Im Altenpflegeheim, in dem mein Vater lebt, hängt neben dem Aufzug, auf den man lange warten muss, eine Urkunde, die das Pflegeheim als Diversity-zertifiziert ausweist. Genau genommen sind es sogar drei Urkunden.

Bei Festen gestalten Transvestiten das Unterhaltungsprogramm und gelegentlich gibt es die „Ladys-Night“, das ist eine Stripshow in der sich Diversity-zertifizierte Personen entblößen.

Das mag ja alles unterhaltsam sein und den alten Leutchen Spaß machen. Wem es nicht gefällt, der muss an diesen Veranstaltungen auch nicht teilnehmen.

Ich frage mich nur, wozu der ganze Diversity Aufwand gut sein soll. Ist es doch die Mutter Natur, die seit Urzeiten die maximal denkbare Diversity zur Verfügung stellt.

Frauen und Männer sind so unterschiedlich, wie sie nur sein können, sie sehen anders aus, sie riechen anders, sie benehmen sich anders und sie haben andere Fähigkeiten, allen voran die Fähigkeit zu gebären bzw. zu zeugen.

Sie haben verschiedene Chromosomensätze, die sich eindeutig voneinander unterscheiden und die in jeder Köperzelle aufgefunden werden können auch noch nach einer sogenannten Geschlechtsumwandlung.

Diese Diversity ist die Voraussetzung dafür, dass alle Kinder, die von einer Frau geboren und von einem Mann gezeugt wurden grundverschieden sind. Kein Kind gleicht dem anderen nicht ein einziges. Selbst eineiige Zwillinge können voneinander unterschieden werden.

Die ganze Natur ist Diversity. Kein Blatt eines Baumes, kein Grashalm gleicht dem anderen, alle sind sie verschieden.

Merkwürdiger Weise sind es gerade die Prophet_innen der Diversity, die nichts mehr hassen als die Unterschiede, die die Natur zum Beispiel zwischen Männern und Frauen macht.

Sie wollen diese natürliche Diversity abschaffen, indem sie absurder Weise behaupten, diese Unterschiede gäbe es gar nicht sondern sie wären nur eingebildete Geschlechtsstereotype.

An ihrer Sprache erkennt man, dass sie bereit sind, bei der Durchsetzung ihrer absurden Ideen, auch Gewalt anzuwenden. Gerne sprechen sie davon, dass sie Geschlechtsstereotype aufbrechen wollen.

Wieder einmal stehen unter anderem die Märchen auf dem Index. Früher meinte man, sie den Kindern wegen ihrer Gewaltförmigkeit vorenthalten zu müssen. Verbrannte Hexen und gefressene Rotkäppchen und Großmütter könne man den Kindern nicht zumuten.

Heute sind es die Gendernaut_innen, die schon einmal vorsorglich das Feuer für die Bücherverbrennung von Grimms Märchen angezündet haben. Prinzessinnen in rosa Kleidern und zu kleinen Damenschuhen und Hans im Glück, der die ganze Welt erobert, das geht gar nicht.

Konsequenter Weise müsste man eigentlich alle Bücher verbrennen, die älter als sechzig Jahre sind. Vielleicht ist das aber gar nicht nötig, weil es in Zukunft wahrscheinlich sowieso keine Bücher mehr geben wird sondern nur noch Displays und Flachbildschirme. Auf die kann man_in dann das politisch gerade korrekte Programm in Echtzeit aufspielen.

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