Der Krieg ist der Vater aller Dinge

Und dies ist das Gebet, das er dich zu beten gelehrt hat:

Wir wollen den Krieg nicht.
Das gegnerische Lager trägt die Verantwortung.
Der Führer des Gegners ist ein Teufel.
Wir kämpfen für eine gute Sache.
Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen.
Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten.
Wir machen das nur versehentlich.
Unsere Verluste sind gering, die des Gegners sind enorm.
Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache.
Unsere Mission ist heilig
und wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter.

So sollst du beten in der Morgenzeitung, im Mittagsmagazin, am Abend in der Tageschau und vor dem Schlafengehen in den Spätnachrichten.

Diese Handlungsanweisung an politisch korrekte Journalist_innen als Vorbeter_innen und ihre gläubigen Leser_innen und Nachbeter_innen stammt von Lord Arthur Ponsonby.

Er war ein britischer Parlamentsabgeordneter, der 1928 das Buch Falsehood in War-time, Containing an Assortment of Lies Circulated Throughout the Nations During the Great War geschrieben hat, dem die obigen Zeilen entnommen sind.

1940 nachdem Churchill an die Macht gekommen war, trat er zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Buch wieder aufgelegt unter dem Titel:  Falsehood in War-Time: Propaganda Lies of the First World War.

Wer das Buch lesen will, findet es hier.

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