Warum die Vernunft wirklich ist

„Vernunft gibt es in der Geschichte nicht etwa deswegen, weil alles , was historisch passiert ist, vernünftig gewesen wäre oder weil es sich aufgrund einer rein a priori postulierten, transzendenten Licht der Vernunft am Ende zum Guten, Besseren, zum Fortschritt der Moderne gewendet hätte.

Vernunft gibt es in der Geschichte, weil es selbst Gütekriterium der rationalen Rekonstruktion einer Entwicklung der Vernunft, d.h. unser Urteilskriterien, ist ,diese Entwicklung als gemeinesame Tat von Menschen und nicht als Folge einer unsichtbaren Hand Gottes oder einer Naturabsicht darzustellen, welche neben oder hinter dem Zufall der Ereignisse gewirkt hat.“

Pirmin Stekeler-Weithoffer, Philosophie des Selbstbewusstseins S. 392

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