Deutschland ein Wintermärchen

Es ist jetzt über fünfundzwanzig Jahre her, da lagen sich an einem kühlen Novembertag die Deutschen aus Ost und West in den Armen und feierten schon mal im Voraus ihre Wiedervereinigung.

Vergessen war, das sie unmittelbar davor Jahrzehnte lang aufeinander geschimpft hatten und sich für die jeweils bessere Gesellschaft hielten.

Was nun folgte war der Prozess einer gigantischen Integration. Die neuen Bundesländer wurden in die alte Bundesrepublik integriert und Helmut Kohl, der damalige Bundeskanzler, versprach blühende Landschaften.

Diese Integration hatte aber einen Preis. Damit Deutschland nicht wieder so stark werden konnte wie vor dem Ersten- und Zweiten Weltkrieg, sollte es in Europa integriert werden. Diese Integration hatte ihren Preis, den Euro.

Es half nichts, dass Warner vor das Bundesverfassungsgericht zogen und genau auf jene Gefahren hinwiesen, die nun Realität geworden sind.

Die sogenannte No-Bailout-Klausel war das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stand. Man kann nicht beschließen, ein verunfalltes Fahrzeug nicht von der Strecke zu räumen. Man muss es tun, wenn man die Autobahn überhaupt weiter befahren will. Mittlerweile wimmelt es in der EU von verunfallten Staaten.

Die Integration Europas hatte aber auch einen Vorteil. Nicht nur die Mauer zwischen Ost und West wurde niedergerissen sondern auch die anderen innereuropäischen Grenzen wurden aufgemacht. Das wurde bereits im Schengener Abkommen 1985 beschlossen und schrittweise umgesetzt.

Das Schengener Abkommen hat die Grenzen innerhalb der EU geöffnet die Außengrenze Europas aber abgeschottet. Eine wesentliche Intension diese Abkommens war die Fernhaltung von Flüchtlingen aus den Armutsregionen in Afrika und dem Osten. Man nannte diese Konstruktion auch die Festung Europa.

Der Schengener Vertrag sah vor, das Flüchtlinge in dem Land aufgenommen werden müssen, in dem sie zuerst ankommen. Da dies natürlich die Länder, die an der Ost- oder der Südgrenze Europas lagen einer stärkeren Belastung aussetzte, musste Motivationsarbeit geleistet werden.

Griechenland wurde diese Last aufgebürdet weil man dem Land die Integration in die EU und den Euro versprach. Ganz nebenbei hat man sie auf diese Weise auch in die Schuldenfalle gelockt.

Nicht nur mit Griechenland und anderen europäischen Ländern hat man solche Deals ausgehandelt, sondern auch mit Maghreb-Staaten, besonders mit Oberst Gaddafi in Libyen.

Libyen war der vorgelagerte Grenzposten der Festung Europa. Gaddafi sorgte dafür, dass es kaum jemand an die Küste schaffte, von der aus es eine Überfahrt nach Lampedusa gab.

Die Festung Europa ist gefallen. Im Inneren treibt der Euro die ganze Europäische Gemeinschaft vor sich her in Abgrund der Zahlungsunfähigkeit.

Die Initialzündung für den Zerfall der Außengrenzen setzte 2010 Mohamed Bouazizi. Er habe sich, so hieß es, in Folge von Polizeiwillkür selbst angezündet.

Die Medien und die Sozialen Netzwerke machten daraus in Windeseile einen Flächenbrand, die Arabellion, den „Arabischen Frühling“.

Weder die versprochene Demokratie noch die Freiheit hielten in der durch Aufstände durchgerüttelten Region Einzug. Stattdessen kam es zur Wiedereinführung einer Militärdiktatur in Ägypten und zu einem anhaltenden Bürgerkrieg in fast allen Länder rund um das Mittelmeer.

Eine ganze Region wurde nachhaltig destabilisiert mit Ausnahme der Ölmonarchien und dem Staat Israel.

Seit 2014 beginnt die Destabilisierung Europas. Nachdem nun auch die Außengrenzen Europas geschliffen worden sind, ergießt sich ein nicht enden wollender und stetig ansteigender Strom von Zuwanderern besonders nach Deutschland.

Rechnet man die Zahlen vom September 2015 auf das Ganze Jahr hoch, ergäbe sich alleine für Deutschland eine Zuwanderung von drei Millionen Menschen. Das wären dann fünf mal so viele wie im selben Jahr in Deutschland geboren wurden.

Bereits jetzt ist besonders in Bayern das Chaos ausgebrochen und das Chaos wird perfekt werden, wenn in wenigen Wochen der Winter einbricht.

Die Zeltstädte werden nicht genügend Schutz vor der Kälte bieten und man wird andere Wege beschreiten müssen.

Vereinzelt hat man bereits Turnhallen belegt und auch die Bürgerhäuser in den Kommunen wird man als Notunterkünfte zur Verfügung stellen müssen. In Hamburg wurden bereits die Gesetze so geändert, das leer stehendes Eigentum konfisziert werden kann.

Rechnet man die drei Millionen, die sich aus dem September 2015 ergeben hoch, dann erreichen wir bereits 2019 die Zahl der Vertriebenen, die 1945 zu uns gekommen sind.

Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann man wieder auch zu dem damals üblichen Mittel wird greifen müssen, zur Zwangseinweisung der Zugewanderten in private Haushalte. Die dafür notwendigen Verordnungen liegen seit dem 30. Mai 1968 in der Schublade, die Notstandsgesetze.

Wieder wird ein kleiner Funke reichen, eine Selbstverbrennung, ein Anschlag auf einen Zug, oder eine U-Bahn. In den USA hat man zwei Hochhäuser für den Patriot Act geopfert. Das Gesetz ging binnen eines Monats durch sämtliche Instanzen, ein Rekordergebnis.

Das was damals nach dem Krieg geschah, hat ein gutes Ende gefunden. Wenn Angela Merkel 1945 gesagt hätte, „wir schaffen das“, hätte sie recht behalten.

Diesmal ist es anders. Wir befinden uns nicht nach dem Krieg sondern vor dem Krieg. Die religiösen und ethnischen Konflikte, die zur Zeit die ganze arabische Welt durchschütteln, spiegeln sich im Kleinen bereits in den Massenunterkünften und Erstaufnahmelagern hier in Deutschland.

Bereits jetzt muss die Polizei immer wieder mit mehreren Hundertschaften ausrücken um schlimmeres zu verhindern.

Es wird die Zeit kommen, in der man auf Polizisten auch wieder schießen wird, wie es im Kosovo der Fall war, als der Bürgerkrieg begann.

Zur Zeit werden hunderttausende Zuwanderer in ehemaligen Kasernen untergebracht. Es wird die Zeit kommen, wie es in Bengasi der Fall war, dass sie unter ihren Feldbetten urplötzlich ein Sturmgewehr finden, wahrscheinlich sogar ein deutsches von Heckler und Koch.

Auch die Pickups, mit denen sie dann in den befreiten Gebieten herumfahren, werden sich finden. Womöglich sind es Dieselfahrzeuge von VW.

Das alles sind keine Phantasien eines Wahnsinnigen sondern all das ist bereits passiert vor wenigen Jahren direkt vor der Haustür Europas. Es ist auch innerhalb Europas schon einmal passiert, in Jugoslawien. Auch das ist noch nicht lange her.

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