Kulturbruch

Wir haben in unserem Land vor ziemlich genau sechundzwanzig Jahren einen epochalen Kulturbruch erlebt. Er brach mit dem 9. November 1989 über die ehemalige DDR herein.

Die damalige Nomenklatura war mit ihren ideologischen Mitteln nicht in der Lage, auf das zu reagieren, was sich schon Jahre zuvor angedeutet hatte.

Heute stehen wir in einer ähnlichen Situation.

Wollte man der Massenzuwanderung rational und vernünftig begegnen müsste man von dreißig Jahren Propaganda für den Segen des sogenannten Multikulturalismus verabschieden und die herrschende Elite müsst mit ihrer eigenen Ideologie brechen um praktikable, erfolgreiche politische Lösungen herbeizuführen.

Dazu wird sie genauso wenig in der Lage sein, wie seiner Zeit der Zentralrat der SED. 1989 hat unser Land eine friedliche Revolution erlebt, nicht zuletzt deshalb, weil mehr oder weniger alle in Ost und West die Wiedervereinigung wollten.

Diesmal zeichnet sich eine Spaltung der Gesellschaft deutlich ab, eine Spaltung zwischen „ängstlichen Bedenkenträgern“ und zuversichtlichen Zeitgenossen die immer noch mit ihrer Kanzlerin der Meinung sind: Wir schaffen das!

Das Credo der Kanzlerin ist ungefähr so überzeugend, wie wenn Günther Schabowski am Abend der Maueröffnung gesagt hätte: Die werden uns schon nicht weglaufen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Kanzlerin und ihre politischen Freunde sehr wohl wissen, wohin sie weglaufen werden, wenn sie ihren Job erledigt haben. Vielleicht reisen sie dann nach Argentinien, wie es nach 1945 die Elite des Dritten Reiches getan hat oder nach Chile wie es Margot und Erich Honegger.

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