Germany under attack VI

Als ich gestern in die Zeitung blickte, schaute mich auf der Titelseite in Großformat eine völlig unbekannte Frau an, die einen Zettel in die Kamera hielt. Ich wurde stutzig.

Auch die dazugehörige Schlagzeile war mehr als ungewöhnlich:

„Krank durch die Pille?“

Sind das nicht eher die Nachrichten, die für gewöhnlich unter dem Teppich gehalten werden, dank einer nahezu allmächtigen Pharmalobby?

Als ich das Kleingedruckte las, wurde mir schnell klar, woher der Wind weht. Im Mittelpunkt des neuen Skandals steht eine Pharmafirma mit Sitz in Leverkusen.

Es wird eine Muster-Klage gegen Beyer Leverkusen in Deutschland geführt. In den USA seien bei ähnlichen Klagen schon über 1,5 Milliarden Dollar erstritten worden. Der Wind kommt also von Westen.

Spätestens jetzt war mir klar, dass es sich um eine weitere Folge der bekannten Serie „Germany under attack“ handelte, für die in der unabhängigen Presse schon seit einiger Zeit immer wieder die Titelseiten frei gehalten werden.

Ein weltweit agierender Pharmakonzern mit Sitz in Leverkusen passt genauso wenig in die neue Weltordnung des 21 Jahrhunderts wie ein kommunistisches Restjogoslawien auf die Landkarte Europas nach dem Mauerfall hinnehmbar war.

Lassen wir uns überraschen, wie es weitergehen wird.

In einer der nächsten Folgen, das ist sicher, knallt es irgenwann richtig.

 

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