Das Fegefeuer des 21. Jahrhunderts

Dasein ist Schuld, unser Vorhandensein eine Last. Wir wissen, was es bedeutet, Teil eines Problems zu sein. Wir sind Teil der Überbevölkerungs- und Umweltvergiftungskatastrophe, wir sind verantwortlich für das Ozonloch oder das Waldsterben, wir vergeuden täglich Ressourcen. Wir fühlen uns schulding an der Natur.

Das Schuldgefühl gegenüber dem Leben, oder was wir Natur nennen, ist die Erbsünde unserer Generation. Fast alle leiden wir täglich, stündlich unter ihr: Nach jedem Einkauf, jeder Dusche, jeder der „Sünden“, die sich tief in unser Unterbewusstsein eingenistet haben, und die, so klein sie sein mögen, immer einen globalen Furcht- und-Zittern-Bezug haben – so muss es den mittelalterlichen Menschen mit der Angst vor dem Fegefeuer gegangen sein.

Frank Schirrmacher in Das Methusalem-Komplott, S. 170f

PS.: Auch mit der modernen Angst vor dem Fegefeuer wurden und werden ständig neue Milliarden verdient. Der Ursprung dieser Angst geht auf einen elitären Club von Globalisten zurück, der seinen Amtssitz an derselben Stelle hat, wie seinerzeit der Papst: Der Club of Rome.

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