Die Schlafwandler

auf der kippeAuf der Kippe, so titelt der Spiegel, und das macht mich stutzig. Schon lange ist jedem, der es wissen will, bekannt, dass im Spiegel nicht darüber informiert wird, was tatsächlich geschieht oder darüber, was wir einer repräsentativen Umfrage zu Folge denken, sondern Informationen werden ausgewählt und kommentiert, weil wir etwas ganz Bestimmtes denken sollen.

Mir kommt es so vor, als hätte jemand ganz oben den Schalter umgelegt. Nachdem am 3. oder 4. Januar sogar Mutti persönlich ihrer Empörung über die „Ereignisse in Köln“ Ausdruck verliehen hatte, brach in den Massenmedien ein Damm.

Auf der ersten Seite der Tagespresse durften auf einmal Dinge behauptet werden, für die man im Dezember auf Facebook noch mit einer Anklage rechnen musste.

Aus der „Willkommenskultur“ wurde über Nacht, wenn auch mit vier Tagen Verzögerung, der viel beschworene Clash of Civlaisations.

Nun, nach den „Ereignissen in Köln“, meint selbst der Spiegel, man höre und staune,  Frau Merkel werde mit ihrer Politik der leeren Phrasen nicht mehr weit kommen.

In einem Regionalprogramm der ARD wird eine Brennpunktsendung mit dem Titel: „Wir schaffen das nicht!“ mit einem dicken Ausrufezeichen in der Ankündigung ausgestrahlt.

Seit dem 4. Januar gibt es keine Nachrichtensendung und kaum eine Titelseite mehr, in der die „Ereignisse von Köln“ nicht wenigstens erwähnt werden.

Hohe Politiker dürfen behauten, dass es sich um eine gelplante und koordinierte Aktion gehandelt habe, deren Taktik der Polizei schon seit dem Arabischen Frühling bekannt gewesen sei.

Irgendwie erinnert mich das an den „War on Terror“ und an die Flugzeuge, die Monate lang durch unsere Bildschirme immer wieder in die gleichen Zwillingstürme geflogen sind. Auch dieses Ereignis stand für eine Zeitenwende, sozusagen „auf der Kippe“.

Es stimmt mich sehr nachdenklich, wenn sich ein Ereignis über mehrere Wochen auf den Titelseiten hält. Es ist ein Fehler darin nur einen Kniefall vor der Wahrheit sehen zu wollen, weil die Presse nun Dinge zugibt, die sie ein Jahr lang unter den Teppich gekehrt hat.

Hätte man sich ein besser geeigneteres Ereignis ausdenken können, wenn man die Volkseele zum Kochen bringen will?

Es scheint so zu sein, dass auch für diese „Übergriffe“ nicht ein einziger Täter gefunden und verurteilt wird. Das erinnert mich an die Terroranschläge der dritten RAF-Generation an Detlev Karsten Rohwedder, Alfred Herrhausen, und andere, die bis heute unaufgeklärt geblieben sind.

Musste bis Ende 2015 noch jeder Zeitgenosse, der auf Facebook behauptet hat, die Zuwanderer seien eine Gefahr für die sexuelle Unversehrtheit deutscher Frauen, mit einer Anklage und einer Verurteilung rechnen, so wurde nun mit den „Ereignissen von Köln“ diese „diffusen Ängste“ in den Stand massenhaft gesicherter Tatsachen erhoben, hinter der eine ethnische Gruppe und ein perfider Plan steckte.

Mir scheint der Spiegel hat recht: Hier steht wirklich etwas auf der Kippe und dahinter steckt tatsächlich ein perfider Plan:

Ich erinnere mich an das Versprechen eines hohen CIA-Beamten, der bereits 2009 gesagt hat:

“Deutschland ist spätestens im Jahr 2020 nicht mehr regierbar. Der Werteverfall, die Islamisierung, die Massenarbeitslosigkeit und der fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer, die sich “rechtsfreie, ethnisch weitgehend homogene Räume, selbst mit Waffengewalt erkämpfen, sowie viele andere kerndeutsche Probleme werden sich in einem Bürgerkrieg entladen.”  (Michael Vincent Hayden, ehemaliger Direktor der CIA (2006-2009)

Diese Aussage ist mehr als eine Analyse und mehr als nur böse Prophetie. Es handelt sich um ein Versprechen, das im Augenblick eingelöst- und um ein Programm, das nach und nach abgearbeitet wird.

Der bekannteste Programmdirektor ist der bereits erwähnte Samuel Huntington, der den Clash of Civilisations zwar nicht erfunden, aber doch zu weltweiter Bekanntheit verholfen hat.

1993 hat er ihn erstmals in der Zeitschrift Foreign Affairs des Council on Foreign Relations (CFR) veröffentlicht. 1996 wurde es durch ein nachgeschobenes Buch weltweit bekannt gemacht.

Der Spiegel und die anderen Leitmedien in Europa und weltweit haben damals eine wilde Debatte um das Buch entfacht, damit auch noch der letzte etwas davon mitbekommt.

Allerdings war sein Werk bei näherem Hinsehen eher ein Plagiat. Es fußt auf den Ideen von Bernhard Lewis, einem für das Außenministerium in London arbeitenden Islamwissenschaftlers, der 1974 an die Princeton Universität in New Jersey wechselte und zu einem der wichtigsten Berater der Bush-Administration wurde.

Noch prägnanter hat das der erste Generalsekretärs der NATO – Baron Ismay formuliert als er sagte, Zweck der NATO sei es, »die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten zu halten«.

Wie man eine ganze Region unten hält, haben wir im „Arabischen Frühling“ gesehen, der von den Leitmedien genauso „willkommen“ geheißen wurde, wie 2015 die Zuwanderung in Europa und besonders in Deutschland.

Die Bundesrepublik, die 2013 noch immer wegen ihrer dunklen Vergangenheit mit dem schlechtesten Image weltweit zu kämpfen hatte, ganz besonders in Griechenland, avancierte über Nacht zum gelobten Land, in dem Milch und Honig fließen.

Auf einmal wollten scheinbar alle Menschen aus dem Süden ausgerechnet hier her und hielten stolz Plakate mit Mutti und ihren weit geöffneten Armen in die Kameras.

Nun wird dieser Satz ins Zynische verkehrt und es heißt nach den „Ereignissen in Köln“ habe ein Tatverdächtiger doch tatsächlich zu einem Polizisten gesagt: “  „Ich bin Syrer, ihr müsst mich freundlich behandeln! Frau Merkel hat mich eingeladen.“

Dieser Satz geisterte beinahe genauso häufig durch die Qualitätsmedien, wie damals die Flugzeuge in die Zwillingstürme geflogen sind.

Ich frage mich, wer hat sich den wohl ausgedacht? Welcher Integrationsdeutschlehrer hat das einem fernsehaffinen Zuwanderer beigebracht?

Ganz offensichtlich wird hier tatsächlich etwas gekippt und der Spiegel ist ausnahmsweise mal ehrlich.

Als ich noch links und jung und radikal war, habe ich einmal gelernt, man müsse die Klassengegensätze verschärfen, bevor man eine Revolution zum Erfolg führen kann.

Der Spiegel und die anderen Apologeten des Europäischen Frühlings, der vor allem ein deutscher Frühling sein wird, haben mit dieser Verschärfung einstweilen angefangen.

Wer für die „Ereignisse in Köln“ tatsächlich verantwortlich war und was da eigentlich genau passiert ist, wird, wenn überhaupt, vielleicht hundert Jahre später herauskommen. Wahrscheinlich waren es die „Schlafwandler“.

 

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