Septemberrassismus

Es ist bekannt, dass der US-Imperialismus seit 1945 weltweit mehr als zwanzig Millionen Menschen anderer Völker unter seinen Bombenteppichen begraben hat. Viele finden das nicht weiter erwähnenswert und irgendwie normal.

Aber der Verdacht, die amerikanische Regierung könnte auch mittelbar oder unmittelbar für den Tod von dreitausend US-Bürgern am 11. September 2001 verantwortlich sein, ist in ihren Augen unvorstellbar und skandalös.

Ist das nicht rassistisch, wenn man das eine für normal und das andere für einen Skandal hält?

Wie es dazu kommen kann, dass zwanzig bis dreißig Millionen Tote es nicht wert sind, sich drüber zu empören, fragt sich auch Rainer Mausfeld in seinem Vortrag an der Universität Kiel: „Warum schweigen die Lämmer?“

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