Divide et impera

Gewöhnliche Nachrichtensendungen im Fernsehen folgen mittlerweile im häufiger einem Muster:

Die beaking news  ist in der Regel ein terroristischer Anschlag mit islamistischem Hintergrund, der irgendwo auf der Welt stattgefunden hat oder in Deutschland gerade noch vereitelt werden konnte.

In der zweiten Topmeldung geht es um die verbale Entgleisung eines „rechtspopulistischen“ Politikers oder was man dafür hält.

Wahlweise wird ein anderes mehr oder weniger bedeutendes Ereignis aus der braunen Giftküche präsentiert.

Findet gerade nichts derartiges satt, muss eine Politikerin der Linken aushelfen und ihr hübsches Gesicht für eine braune Schokoladentorte hinhalten.

Was ist die Folge?

Die eine Hälfte der Österreicher sagt jetzt: Da sieht man es wieder, der Islam ist der Untergang des Abendlandes.

Die andere Hälfte sagt: Wir brauchen unbedingt mehr Zuwanderer, damit uns die eine Hälfte der Österreicher nicht wieder in den Faschismus stürzt.

In Deutschland sind die Zahlen noch nicht so eindeutig zweideutig wie in Österreich aber sie bewegen sich da hin und das ist kein Zufall.

Mir scheint hier wird an einem Muster gestrickt, das aus Deutschland siebenundzwanzig Jahre nach dem Mauerfall wieder zwei Teile machen soll.

Auch der Ruf, die jeweils anderen sollen doch von hier verschwinden, wenn es ihnen nicht passt oder wenn sie den anderen nicht passen, erinnern stark an den Slogan: „Dann geh doch rüber!“

Das Strickmuster ist uralt und heißt divide et impera.

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