Sollte der Kreationsimus am Ende recht behalten?

Der Streit zwischen den Kreationisten und den Evolutionisten, den hierzulande kaum einer zur Kenntnis nimmt oder längst zugunsten der Evolutionisten entschieden glaubt, könnte schon bald den Kreationisten recht geben.

Behaupten doch die Kreationisten, das Leben sei auf Grund von Intelligentem Design entstanden und könne unmöglich das Produkt eines Zufalls sein.

Wahrscheinlich haben die Evolutionsbiologen im Bezug auf die Entstehung des bekannten Lebens Recht, wenn sie behaupten, das Leben habe sich über Milliarden Jahre von Mikroorganismen bis hin zum Homo sapiens entwickelt.

Nun aber ist diese Entwicklung möglicher Weise an ihren Endpunkt gelangt. Der Homo sapiens selbst versetzt sich mehr und mehr in die Lage seinerseits intelligente Lebensformen zu entwickeln.

Der sogenannte Transhumanismus arbeitet an Computern und Algorithmen, die die menschliche Intelligenz vielleicht schon in wenigen Jahrzehnten übersteigen könnten.

Der menschliche Körper wird mehr und mehr ersetzbar, sodass auch das ewige Leben eines Individuums, das die nötigen technischen und finanziellen Mittel zum Austausch seiner Körperteile hat, nicht nur denkbar sondern in nicht allzu ferner Zukunft auch machbar erscheint.

Im sogenannten Hochfrequenzhandel an den Börsen erwirtschaften Computer bereits höhere Gewinne als menschliche Broker, die nur sehr viel langsamer agieren können.

Im Pentagon denkt man darüber nach, in Zukunft Kampfdrohnen nicht nur die Aufgabe des Aufspürens und Anvisierens der Zielpersonen zu übertragen sondern auch die Entscheidung darüber, ob eine Zielperson liquidiert wird oder nicht, zu automatisieren. Auch hier wären die Maschinen weitaus schneller und präziser als es ein Drohnenpilot fern ab vom Einsatzort mit Verzögerung der Reaktions- und Kommunikationswege sein könnte.

Die Entwicklung der Cyborgs könnte schon bald so weit fortgeschritten sein, dass ihre körperliche Fitness, ihre Lebensdauer und ihre Intelligenz, die des Menschen bei weitem überragt.

Ich frage mich manchmal, wozu man Menschen noch brauchen wird, wenn die Automatisierung voll entwickelt sein wird.

Wenn die Menschen ihre Traum eine Maschine zu konstruieren, die ihre eigenen Fähigkeiten und ihre eigene Intelligenz übersteigt, verwirklicht haben werden, ist das wahrscheinlich die letzte Erfindung, die ein Mensch oder eine Forschergruppe gemacht haben wird.

Ab dann wird die weitere Entwicklungsarbeit in den Algorithmen der Maschinen liegen, deren Kraftentfaltung und deren feinmechanischen Fähigkeiten die des Menschen selbst schon lange übersteigen.

Dann aber hätten die Kreationisten was die Zukunft und zum Teil auch schon die Gegenwart betrifft recht. Die Lebensform der Zukunft, der Homo Cyborg sapiens ist tatsächlich ein Produkt intelligenten Desings.

Die Transhumanisten, die nichts so sehr verabscheuen wie die Vorstellung, es gäbe einen Gott, würden dann mit voller Absicht selbst zum Gott werden und wären oder sind es schon stolz darauf.

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3 Gedanken zu „Sollte der Kreationsimus am Ende recht behalten?

    1. hansarandt Autor

      Dein Wort in Gottes Ohr.
      Leider ist der homo sapiens auf dem besten Weg sich selber nicht nur ersetzbar zu machen, sonder sogar selber abzuschaffen. Wenn man bedenkt, dass er in erdgeschichtlicher Perspektive erst wenige Sekunden existiert, wird er kaum die Lebensdauer einer Eintagsfliege erreichen. Dann wird er sich in die Reihe der Milliarden Arten einreihen, die dieses Schicksal längst ereilt hat.

      Antwort

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