Von hinten durch die Brust ins Auge II

Nehmen wir einmal an, hinter dem Wahlerfolg Donald Tramps steckt doch ein wahrscheinlich böser Plan.

Wie schon vor acht Jahren wurde die Hoffnung auf einen Wechsel (yes, we can!) instrumentalisiert. In der so beworbenen Schokoladenverpackung steckte damals schon der immer gleiche US-Interventionismus.

Die Truppen in Afghanistan wurden nicht abgezogen sondern stattdessen erheblich verstärkt, im Drohnenkrieg hat Obama doppelt so viele Mordbefehle unterschrieben wie George W. Bush und entgegen anders lautender Lippenbekenntnisse wurde die Folter nicht abgeschaft.

Ich habe damals auch nichts anderes erwartet.

Nun hat man den Amerikanern eine Kandidatin angeboten, die für das weiter so stand und ihr einen Bewerber entgegengesetzt, der allen alles anders zu machen versprach.

Diesmal hat man dem Protagonisten der Veränderung nicht das Image einer Lichtgestalt verpasst, wie damals Obama, sondern hat sich für die dunkle Seite der Macht entschieden.

Unisono wurde Trump in allen Mainstream Medien verteufelt, was das Zeug hielt. Das erweckte den Eindruck, dass die Herrschenden, das so genannte „Establishment“, Trump um alles in der Welt verhindern wollten.

Deshalb war der Wahlkampf gegen Trump in Wirklichkeit ein Wahlkampf für Trump. Trump selbst musste nur halb so viel Geld für seine Kampagne ausgeben wie Clinton, weil der Mainstream mit seinen ständigen aufgebauschten Skandalen immer Trump in den Focus stellte. Alle sprachen über Trump und niemand über Hillary. Die Hallen in denen sie auftrat waren halb leer.

Da, wie Umfragen zeigen, viele Amerikaner den Leitmedien wenig oder gar keinen Glauben mehr schenken, war die Kampagne gegen Trump geradezu eine Aufforderung jetzt erst recht Trump zu wählen.

Die potentiellen Clintonwähler wurden durch falsche Umfragen, die Hillary vor der Wahl vorne sahen, eingeschläfert, damit sie nicht zur Wahl gingen.

Wozu braucht man aber einen bösen Buben an der Spitze des Weißen Hauses? Nützlich kann er nur sein, wenn er etwas sehr Böses geplant ist, zum Beispiel eine große Katastrophe für die er dann verantwortlich wäre.

Trauriger Weise mehren sich die Anzeichen, dass für das kommende Jahr 2017 ein solche Katastrophe geplant sein könnte.

Auch vor sechzehn Jahren im Jahr 2000, als George W. Bush „gewählt“ wurde, lagen die Pläne für die Katastrophe, die 2001 die Welt verändern sollte, nicht nur in der Schubladen sondern es wurde an deren Vorbereitung und Umsetzung bereits fieberhaft gearbeitet.

Damals brauchte man einen Präsidenten mit dem Image eines Cowboys, der die Verbrecher und ihre „Schurkenstaaten“ rund um die Erde verfolgt.

Um Trump herum hat man ein Image aufgebaut, das in der Lage ist, die Katastrophe von 9/11 zu toppen.

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