Abschalten

Warum tun wir uns das an?

Der tägliche Horror zu jeder vollen Stunde im Radio und jeden Tag um 20 Uhr in der Tagesschau:

Angst (vor dem Terror) Wut und Empörung (über das Trumpeltier) und das nackte Entsetzten über alles und jeden in der Welt, der, die oder das sich dafür eignet.

Mir fällt eine Stelle aus der Bibel ein dort heißt es:

Was hülfe es dem Menschen, wenn er vollständig über die ganze Welt „informiert“ wäre und nähme doch Schaden an seiner Seele?

Dabei ist es doch so einfach:

Peter Lustig, Gott habe ihn selig, er verstarb im Februar 2016, wurde nicht müde den Kindern immer wieder zu erklären, dass es an ihrem Fernseher einen kleinen schwarzen Knopf gibt, mit dem man das Gerät abschalten kann.

Ich habe diesen guten Rat aus Gründen meiner Seelengesundheit vor einigen Jahren befolgt und das Fernsehgerät seitdem nicht wieder eingeschaltet.

Nun werde ich von all den verängstigten, wütenden und empörten Menschen „informiert“, die von ihrer Sucht nicht lassen können.

Warum tun wir uns das an?

Manche haben die Botschaft von Peter Lustig gründlich missverstanden und meinen, sie könnten, während sie in die Röhre starren, wunderbar abschalten.

Le Bon meinte, das sei das geheime Ziel der Massenpsychologie: Man füttert die Menschen so lange mit Dingen, über die sie sich empören sollen, bis sie so abgestumpft sind, dass sie das eigentlich Empörende nicht mehr wahrnehmen.

 

 

 

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