Die wahren Mörder sind Familien mit kleinen Kindern

Der Tatort am 21. Mai 2017 war wieder einmal ein Lehrstück für moderne Volkspädagogik.

Worum ging es diesmal? Um die Polyamorie. Was, sie wissen immer noch nicht was das ist? Wir erklären es Ihnen!

Ein Schwerenöter unterhält amouröse Beziehungen zu fünf verschiedenen Frauen. Vier von Ihnen suggeriert er, es sei ein ausschließendes eheähnliches Verhältnis.

Zwei davon kommen ums Leben. Was liegt näher als den Latin Lover zu verdächtigen oder ein Eifersuchtsdrama zu vermuten?

Die Schlüsselszene ist die Begegnung zwischen Kommissar Batitsch und der fünften Freundin des Verdächtigten. Sie ist Therapeutin und weiß von den anderen Frauen, die ihr Liebhaber hat.

Für sie ist das kein Problem weil sie „polyamor“ ist. Das klingt so als sei sie „null resus negativ“.

Sie drückt dem Kommissar eine Zentimeterband in die Hand und fragt: „Wie alt sind sie?“ Er antwortet: „Dreiundsechzig“.

Sie fragt weiter: „wissen sie wie alt Männer im Durchschnitt werden? Ich sage es ihnen, siebenundsiebzig. Schneiden sie das Band bei der Marke siebenundsiebzig ab.

Es bleibt ein Zentimeterband übrig, das keine zwanzig Zentimeter mehr lang ist.

Sie sagt zu ihm: „Das ist der Rest ihres Lebens. Ihnen muss das gefallen nicht den anderen.“

Was lernen wir daraus? Je älter man ist, desto rücksichtsloser sollte man werden.

Und wer die Polyamorie bis dahin noch nicht gekauft hat, der lernt in diesem volkspädagogischen Lehrstück noch etwas:

Die wahren Mörder sind die Familien mit den kleinen Kindern. Sie ersticken ihre Nachbarn mit dem Kinderkopfkissen, nur weil sie unverschämter Weise eine größere Wohnung haben.

 

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