Die Geschichte wiederholt sich

„Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen.“

Dieser Satz stammt von Voltaire, einem der Väter der Aufklärung. 

Seit dem Voltaire tatsächlich verstorben ist, kam diese Geisteshaltung wieder aus der Mode. Wer heute eine abweichende Meinung vertritt, wir kurzerhand aus dem Diskurs der Rechtgläubigen ausgeschlossen.

Statt mit dem Abweichler in eine kontroverse Diskussion zu treten wird er kurzerhand mit einem Etikett versehen und in die Schublade derjenigen gesteckt, mit denen man sich nicht auseinandersetzen muss, soll und darf.

Früher waren es die Etiketten Hexe oder Ketzer, mit denen man nur in Kontakt kommen durfte, wenn sie gerade öffentlich verbrannt wurden.

Heute wartet auf die Vertreter abweichender Überzeugungen vorerst nur der soziale Tod. Sie werden stigmatisiert, für verrückt erklärt und ausgegrenzt.

Wer allerdings als Journalist, als Professor an einer Universität oder als Bildungsreferent bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung arbeitet und seine Nase aus dem allgegenwärtigen Einheitsbrei der veröffentlichten Meinung hinausreckt, den kostet das in der Regel seinen Job.

Die Geschichte wiederholt sich: Erst kommt die Propaganda, dann kommen die Berufsverbote, dann werden die Bücher verbrannt und dann…….

Der Faschismus des einundzwanzigsten Jahrhunderts ist längst auf dem Vormarsch. Geschickter Weise und damit es nicht so auffällt nennt er sich dieses Mal Antifaschismus.

 

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