Jeder darf frei seine Meinung äußern, es sei denn er ist Journalist

Am 11. September 2017 herrschte großes Schweigen in Deutschlands Blätterwald zum sechzehnten Jahrestag der Anschläge in New York.

Viele Blätter haben diesen Jahrestag, einem Wirbelsturm sei Dank, lieber ignoriert. Sie wollten die alte Geschichte nicht zum sechzehnten Mal neu erzählen, vielleicht weil viele Journalisten sie Grunde auch selbst nicht mehr glauben.

Da das reine Andenken nach sechzehn Jahren „Krieg gegen den Terror“ allzu viel nicht mehr her gibt, titelt der Stern Online mit dem Aufmacher:

„Diese Verschwörungstheorien halten sich hartnäckig“

Nachdem einige Argumente die gegen die offizielle Theorie sprechen, aufgezählt wurden kommt als einziges Gegenargument:

„Wie bei den allermeisten Verschwörungstheorien haben auch die zum 11. September ein entscheidendes Problem: Es hätten teils sehr viele Menschen eingeweiht sein müssen.“ (1)

Es wäre also längst herausgekommen, wenn die sogenannten „Verschwörungstheoretiker“ recht hätten.

Erstens müssen nicht sehr viele, sondern nur sehr wenige Mitarbeiter von VW eingeweiht sein, wenn ein Dieselmotor manipuliert wird und zweitens ist ja bereits eine Menge herausgekommen, was die offizielle Theorie von 9/11in Frage stellt.

Das Problem ist nur, dass jeder Journalist der auch nur eines dieser Argumente ernsthaft prüft und darüber anders als negativ schreibt, mit hoher Wahrscheinlichkeit seinen Job verliert.

Es ist in besonderer Weise ein Verdienst der Medien, dass bis jetzt „nichts heraus gekommen“ ist.

Das liegt nicht daran, dass eine „große Zahl“ der Journalisten in eine gigantische Verschwörung eingeweiht wurden, sondern schlicht und ergreifend daran, dass ihnen das Hemd näher ist als die Jacke.

Denn, so wissen sie:

In Deutschland darf jeder frei seine Meinung sagen, es sei denn er ist Journalist und will es auch bleiben.

Anmerkung 1:

Wer den Großinquisitor von Dostojewski gelesen und verstanden hat, der weiß, dass nur der Großinquisitor selbst weiß, dass er für den Teufel arbeitet, alle nachgeordneten Schergen aber in dem guten Glauben handeln, es ginge um den lieben Gott und die Erlösung der Menschheit.

 

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