Schleier für alle

Unter dem Motto „Schleier für alle“ riefen am Samstag, den 6. Januar 2018 in Berlin bekannte Feministinnen und das Gender Kompetenzzentrum der Humboldt-Universität zu einer zentralen Frauen-Demonstration auf dem Breitscheidplatz auf.

Alle Teilnehmer_*innenx sollten Vollverschleierung tragen als Zeichen der Solidarität mit muslimischen Frauen, die dreifach, sowohl wegen ihrer Abstammung, als auch wegen ihrer Religion und wegen ihres Geschlechtes auf vielfältige Weise diskriminiert werden.

Die Evangelische Kirche, verschiedene Gewerkschaften und die Parteien der Grünen und die Linke schlossen sich dem Aufruf an.

Die Bundeskanzlerin ließ über ihren Pressesprecher Steffen Seibert mitteilen, dass ihr die die Demonstration, so wörtlich „willkommen“ sei und dass sie diese Initiative als „Bereicherung“ empfinde.

Alice Schwarzer distanzierte sich von dem Aufruf und wurde in den Medien dafür scharf kritisiert.

Muslimische Frauen nahmen nur vereinzelt an der Demonstration teil. Die säkularen Muslimas wohl deshalb, weil sie grundsätzlich kein Kopftuch tragen und an diesem Tag keine Ausnahme machen wollten und die eher religiösen Glaubensschwestern  währen wohl gerne gekommen, durften aber nicht.

Zusätzlich zur Vollverschleierung trugen die Demonstrantinnen symbolisch eine rote Binde über den Augen und unter dem Schleier ein Pflaster über dem Mund.

Die Demonstrantinnen wollten damit zum Ausdruck bringen, dass sie bereit sind ihre Augen zu verschließen. Sie wollen die Ereignisse in Köln 2015, den Anschlag auf dem Breitscheidplatz 2016 und die Vergewaltigungen und Morde in Freiburg, Kandel und anderswo nicht sehen, weil deren Täter von rechtspopulistischen Gegnern der Integration skandalisiert und instrumentalisiert werden.

Mit dem Pflaster auf dem Mund wollten sie deutlich machen, dass sie auch nicht bereit sind, über diese Dinge, die sie nicht sehen wollen, zu sprechen.

Heiko Maas hat unterdessen prüfen lassen, ob derartige Veranstaltungen nicht verboten werden könnten.

Da der Paragraph 130 StGB ohnehin vorsieht, dass Dinge, die „offenkundig“ sind, nicht „geleugnet“ werden dürfen, schlägt er vor den Paragraph 130 StGB wie folgt zu ergänzen.

„Wer offenkundige Straftaten öffentlich billigt, verharmlost, relativiert oder leugnet wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Am Ende der Veranstaltung kam es zu heftigen Ausschreitungen, als aufgebrachte Männer aus dem islamischen Kulturzentrum in Neuköln irrtümlich annahmen, ihre Frauen hätten ungefragt an einer Demonstration mit Ungläubigen teilgenommen.

Es kam im Zuge der Veranstaltung zu Übergriffen auf die Polizei. Etliche der Demonstrationsteilnehmerinnen gelten noch als vermisst.

 

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3 Gedanken zu „Schleier für alle

  1. Kardinal Novize Igor

    Ist das wahr oder erfunden?
    Wenn erfunden: genial! Könnte jederzeit so passieren!

    Wenn wahr: Unfassbar!

    LG KNI

    Antwort

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