Der Ekel vor dem Eigenen

Die Kritiker der Elche, waren früher selber welche. Auf einmal legen die heutigen Linken die gleichen Reaktionen an den Tag wie diejenigen, die sie damals selbst so gerne provozierten.

Sie benehmen sich wie verstockte Damen im vorgerückten Alter, denen vor Schreck die Teetasse aus der Hand fällt, wenn jemand in ihrer Gegenwart ein unanständiges Wort benutzt.

Statt Revolution und Che Guevara sind die heuteigen Aufreger Volk und Identität, bei denen die Linken ins Hyperventilieren geraten, um in ihrer gegenderten Latte Maciatowelt nicht gestört und in ihrer Weltanschauung nicht beleidigt zu werden, ist dann das letzte Argumentationsaufgebot, das die Linken noch auffahren können.

Statt Debatten zu führen und sie gewinnen zu wollen, sollen sie behindert oder besser noch staatlicherseits verboten werden.

Und sicherlich meinen es die Linken nur gut und im Sinne der Demokratie, wenn sie sich zu Menschenketten vor AFD Wahlständen versammeln, damit Interessierte nicht an Informationen dieser neuen Partei gelangen können.

Da man solcher Art Aktionen vor Salafisten-Ständen, wo kostenlos Korane verteilt und junge Männer für den Jihad begeistert werden, nie ansichtig wurde, schleicht sich der Verdacht ein, dass hier ein Gratismut an den Tag gelegt wird, der weniger die Demokratie zu schützen, als vielmehr ein eigenes gutes Gewissen herzustellen helfen soll.

Sich als Held zu fühlen, wenn man gegen eine rechts-konservative Partei vorgeht, das gleiche Vorgehen jedoch gegen eine faschistoide Religionsideologie zu unterlassen, aus Angst in den Verdacht des Rassismus zu geraten, ist einer der vielen feigen Kniffe, derer sich die Linken bedienen müssen um ihr autoritäres Weltbild nicht zu gefährden.

Das Messen mit zweierlei Maß ist einer der Geburtsfehler der modernen Linken in Deutschland. Den Massenmörder Mao Zedong angebetet und gelichzeitig auf Anti-Vietnam Demonstrationen „USA, SA, SS“ skandiert zu haben, ist eben die Geburtsstunde derjenigen Linken, die sich nach den Studentenprotesten auf ihrem Marsch durch die Institutionen begeben, um es sich schließlich an den wichtigen Verteilerpunkten unserer Gesellschaft gemütlich gemacht haben.

Ob es nun Hồ Chí Minh, Fidel Castro oder Che Guevara waren, die Ikonen der Linken waren immer ausgemachte Mörder, denen man mit Hochachtung und Respekt begegnete, während im gleichen Atemzug die Mörder aus dem eigenen Kulturkreis in Grund und Boden verdammt wurden.

Nicht der Ekel vor dem Morden sondern der Ekel vor dem Eigenen und die Anbetung des Fremden hat sich bis heute erhalten und wird von den Linken weiterhin perpetuiert.

Und diesen autoritären Selbsthass weiß der Staat, der im Völkerwanderungsdrama um seine Deutungshoheit kämpfen muss, wunderbar auszunutzen.

Mal eben kurz die Welt retten Ein Buch von Markus Vahlefeld

Unbedingt lesen!

 

 

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