Enteignung

wer erinnert sich noch an die durch den Kommunismus und Josef Stalin ins Werk gesetzte Enteignung der Kulaken, der klein- und mittelständischen Bauern, vor allem in der Ukraine, in deren Folge 30.000 Menschen erschossen und weitere 2,1 Millionen deportiert und zwangsumgesiedelt wurden?

So gut wie niemand!

In der Folge dieser Enteignungspolitik starben insgesamt bis zu vierzehn Millionen Menschen durch Verhungern, was man als Kollateralschaden unglaublichen Ausmaßes verbuchen kann, oder, wie manche Historiker meinen, durch die kommunistische Regierung in Moskau 1932 bewusst herbeigeführt worden ist.

Erst am 23. Oktober 2008, sechsundsiebzig Jahre später, erkannte das Europäische Parlament in einer Resolution den Holodomor als Verbrechen gegen die Menschlichkeit an.

In der Öffentlichkeit werden diese Ereignisse rund um die Enteignung, die zu den Kernbeständen der  kommunistischen Ideologie gehört, bis heute kaum wahrgenommen.

Der Geschichtsvergessenheit steht eine Entwicklung gegenüber, die gerade dabei ist, eine weitere große Enteignung, diesmal im Westen Europas, ins Werk zu setzen.

Die Zentrale der weltanschaulichen Demagogie residiert diesmal in Brüssel und das (post)kommunistische Staatengebilde ist gerade dabei sich zu einer Union der europäischen Sowjetrepubliken, einer EUdSSR  zu entwickeln, in dem lobbykontrollierte Planwirtschaft und ein immer weiterer Ausbau von Überwachungs-, Zensur- und Spitzelsystemen die treibenden Kräfte sind.

Auch diesmal steht wieder die Enteignung ganz oben auf der Agenda:

Die Enteignung der Privatvermögen,

die Enteignung des Staates und

die Enteignung des Volkes.

 

Die Enteignung des Privatvermögens:

Die Nullzinspolitik, die zum Teil schon mit negativen Zinsen operiert, die damit einhergehende geplante Abschaffung des Bargeldes, die Kapitalflucht unterbinden soll, und die systematische Senkung der Reallöhne und des Rentenniveaus, die die Menschen dazu zwingt, ihre Rücklagen in die eigene Altenpflege zu investieren, sind nur einige Faktoren, die einer schleichenden wirtschaftlichen Enteignung der privaten Haushalte Vorschub leisten.

Die Enteignung des Staates

Dazu kommt die Enteignung des Staates, die spätestens 2008 durch den Vertragsbruch mit der No-Bailout-Klausel eintritt, die Vertrag der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion festgelegt ist.

Nicht enden wollende Milliarden Beträge des Staatsvermögens, werden in den Schuldendienst Griechenlands investiert.

Der ESM ist die Machtergreifung einer EU-Kommission, die per Gesetz bis zum Sankt Nimmerleinstag perpetuiert wird. Die sogenannten Gouverneure dieser Kommission genießen bis an ihr Lebensende Immunität, unbeschadet welcher Verbrechen sie sich auch immer schuldig machen.

Die Europäische Planwirtschaft, die mit Schlagworten wie „Energiewende“ und „ökologischer Umbau“ verschleiert, und mit einer angeblichen Klimakatstrophe legitimiert wird, kostet den europäischen Steuerzahler hunderte weiterer Milliarden Euro.

Die neuerliche alle Gesetze des Schengenraums ignorierende illegale Zuwanderung, die fraglos geduldet, verklärt wenn nicht gar bewusst herbeigeführt worden ist, kostet den europäischen Staatsbürger bei vorsichtiger Schätzung noch einmal über hundert Milliarden Euro im Jahr allein in Deutschland.

Ich frage mich immer, wo das viele Geld auf einmal herkommt, wo es doch gestern noch schmerzlich vermisst wurde, als es darum ging, Sozialleitungen für die einheimische Bevölkerung und dringend nötige Investitionen in die Bildung bereitzustellen.

Die Enteignung des Volkes

Die dritte Enteignung wiegt am schwersten, die Enteignung des Volkes.

Ein Volk im strengen Sinne, so wird uns erzählt, gäbe es gar nicht. Die so genannte Integrationsministerin der geschäftsführenden Bundesregierung, ließ unlängst mitteilen, so etwas, wie eine über die Sprache hinausgehende Kultur der Deutschen sei schlicht nicht vorhanden. Die Kanzlerdarstellerin Angela Merkel pflichtete ihr bei und spricht seit dem nur noch von denen, „die schon länger hier leben“.

Ihr sei es auch egal, ob sie an der Massenzuwanderung schuld sei, „jetzt sind sie halt da.“

Man stelle sich vor, wie sie nach dem Scheitern ihrer Politik im Chilenischen Exil auf ihrer alten Tage über das Volk, das sie einst zu schützen gelobt hat, schreibt: „jetzt ist es halt weg-“

Damit vertritt sie schon fast eine Auffassung, die bei den postkommunistischen Enteignungsfanatikern modern ist, nach der jeder in dem Land leben können soll, in dem es ihm zufällig gefällt, zuzüglich der dort fälligen Sozialleistungen versteht sich. Verkauft wird das gerne mit dem Slogan: Niemand ist Illegal.

Leider gilt das dann auch in der Umkehrung: Alle sind illegal und im Rücken dieser Welterlösungsideologie entsteht ein mächtiger Tribalismus, der alle staatliche Ordnung zerstört und das Feld, Warlords, Clanchefs und marodierenden minderjährigen unbegleiteten augenscheinlichen Kindersoldaten überlässt, die schon jetzt in unserem Land ihr Unwesen treiben und täglich neue Opfer fordern.

Gibt es aber kein Volk, dann kann es auch keine Volksherrschaft, keine Demokratie, geben.

Diese Nicht-Demokratie, die eine Herrschaft der Funktionäre und Bürokraten ist, braucht auch keinen Staat, der ihren globalen Wirtschaftsinteressen im Wege steht.

Auch das Eigentum ist nur störend, solange es sich noch nicht in den Händen ganz weniger Globalisten befindet, die auch die Mitglieder des neuen Zentralkomitees bestellen.

Das einzige was mich tröstet, ist die Tatschache, dass der sogenannte „real existierende Sozialismus“ nach 70 Jahren wie ein Kartenhaus zusammengebrochen ist.

Auch die moderne Ideologie der Enteignung, die sich völlig irreführend Neoliberalismus nennt, wird in die Geschichte eingehen, wie ihre Vorgängerin. Nur die Meinungen, ob wir das noch persönlich erleben dürfen, gehen, wie bei allen Dystopien seit Christi Geburt, stark auseinander.

Eins aber ist sicher, sie wird untergehen, wie alle Weltreiche, alle Ideen der Hybris, der Menschenfeindlichkeit und der ideologischen- oder religiösen Verblendung vor ihr auch untergegangen sind.

Es wird höchste Zeit ihr dabei zu helfen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s