Der Feind ist überall

Der Feind ist überall. Der Feind ist im Kino, im Theater, in den Lehranstalten, in der Literatur, in den Behörden, in der Lebensweise, in allen Ecken und Enden gibt es feindliche Elemente.

Ali Hejdar Karev, erster Sekretär der KPDSU zu den Delegierten des 9. Parteitages in Azerbajdzan 1929

Jeder, der damals als Feind identifiziert wurde, musste mit dem Schlimmsten rechnen.

Heute ist es nicht der Feind, der überall herrscht, sondern es ist die sogenannte „Normalität“ im Kino, im Theater, in den Medien, in den Lehranstalten, in der Literatur, in den Behörden, in der Lebensweise und an allen Ecken und Enden. Wehe dem, der das anders sieht. Schnell findet auch er sich in der Rolle des Feindes wieder, auf Facebook, auf Twitter, auf Youtube, in seinem Job, in seiner Familie in seinem Verein und in seinem Freundeskreis.

Deshalb gibt es leider tausend gute Gründe, normal zu bleiben und den Mund zu halten. Immerhin drohen auch heute schon wieder Unannehmlichkeiten bis hin zum Jobverlust, wie leider immer wieder zu beobachten ist.

Advertisements

11 Gedanken zu „Der Feind ist überall

  1. Kardinal Novize Igor

    Ja, es ist ein Paradox: Kaum haben wir die Freiheit, sollen wir sie für „die Freiheit“ opfern.
    Aber hie und da wird dieses Paradox als solches erkannt.

    Möge es immer öfter geschehen.

    LG KNI

    Antwort
  2. Kardinal Novize Igor

    PS.: In Wien wurde eine Familie-Vater Mutter, erwachsene Tochter, auf offener Straße von einem Afghanen niedergestochen. Alle drei in Lebensgefahr.

    Bin ich nun sehr weit aussen, wenn ich behaupte, dass jene, die für den unregulierten Flüchtlingsstrom eingetreten sind und die wider besseres Wissen medialen Druck dafür aufgebaut haben bzw. diesen Wahnsinn politisch aktiv fördern, nun Blut an ihren Händen haben?

    LG KNI

    Antwort
    1. hansarandt Autor

      Ich bin ganz Deiner Meinung. Eine genderhabilitierte Bekannte meint allerdings, nicht in Wien aber doch die Bluttat in Kandel sei eine stinknormale Beziehungstat, wie sie täglich unter Teenagern beliebiger Kulturen beinahe täglich vorkommt. Das einzige Problem das sie damit hat, ist, dass man von Kulturen eigentlich gar nicht reden darf, jedenfalls andere dürfen darüber nicht reden, weil die Wissenschaft eindeutig bewiesen habe, das der Kulturbegriff an sich schon rassistisch ist. Das beste ist, man hält gleich ganz die Klappe, wenn man nichts falsch machen will. Da die Menschheit aber nur schwer ohne Stigmatisierung Ausgrenzung und Rassismus auskommen kann und will, hält sie eine bestimmte Gruppe bereit, die mit ihrem Segen in jeder nur erdenklichen Form diffamiert werden darf ohne dass das irgendwelche Konsequenzen nach sich zieht. Es handelt sich um die Gruppe der weißen, heterosexuellen Männer. Wenn diese dann auch noch alt sind, wird es besonders verwerflich und sollten sie dann auch noch deutsch sein, dann hilft nur noch ein internationales Kriegsverbrechertribunal. Das gilt natürlich auch und besonders für Österreicher.

      Antwort
      1. Kardinal Novize Igor

        Ich nehme einmal an, dass der Argumentations- und Echoraum dieser Genderforscherin sowas von hermetisch in sich selbst geschlossen ist und wasserdicht, dass nichts mehr durch kann, nicht einmal die Wahrheit.

        Wozu auch, wenn Genderforscherin A sie in ihrer Meinung bestätigt und die Meinung von A auch noch durch Forscherin B bestätigt wird, die dieselbe Meinung hat wie Forscherin A, und -Achtung Krönung!- die Meinung von Forscherin B GANZ SICHER richtig ist, weil sie diese ja von Forscherin A zitiert hat! haha!

        LG KNI

      2. hansarandt Autor

        Ich denke du hast recht. Immerhin spricht diese Person mit mir auch über solche Fragen. Es ist sehr, sehr anstrengend. Der Dialog geht auf jeden Fall weiter. Am interessantesten finde ich bisher ihre These, dass es keinen qua Definitionem keinen Rassismus gegen Weiße geben kann und alles Weiße, selbst Obdachlose strukturell privilegiert und deshalb latent böse seien. Genauso ist sie der Überzeugung, dass Männer genauso strukturell Täter sind, genauso, wie Frauen objektiv Opfer seien. Sie kann solche zweifellos „kruden“ Überzeugungen so ausdrücken, dass es sich irgenwie logisch und faktenbasiert anhört, das ist schon erstaunlich.

    2. hansarandt Autor

      Das mit dem Blut an den Händen hat ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages neulich auch verkündet und hat damit eine Kette hysterischer Tobsuchtsanfälle bei den Altparteien ausgelöst, die ohnehin im neuen Bundestag regelmäßig Probleme mit ihrem zu hohen Blutdruck haben.

      Antwort
    3. hansarandt Autor

      Das ist so wie in einem Flugzeug. Wenn da plötzlich einer eine Kalaschnikow in seiner Hand hat, dann fragt man ja auch, wie es möglich war, dass diese Waffe an Bord kommen konnte, und was der Sicherheitsdienst da falsch gemacht hat. Ich verstehe sowieso nicht, warum am Flughafen noch kontrolliert wird, wenn man an jeder anderen Grenze nicht mal einen Pass braucht, um rein zu kommen.

      Antwort
  3. Kardinal Novize Igor

    PS.: Deine Ausführungen zum Thema Feminismus sind pointiert, treffend, wohltuend und genial.

    Hast Du Dir nicht einmal überlegt, das in Buchform heraus zu bringen…?

    LG KNI

    Antwort
  4. Kardinal Novize Igor

    Ad: „Sie kann solche zweifellos „kruden“ Überzeugungen so ausdrücken, dass es sich irgenwie logisch und faktenbasiert anhört, das ist schon erstaunlich.“

    Vielleicht könnte man sie aber doch auf ihre eigenen Inkonsistenzen bringen: Wenn nämlich NUR die weissen Männer Rassisten sind, obwohl es doch auch zb. schwarze Männer in westlichen Spitzenpositionen gibt, müsste es – ihrer Argumentation nach – rassische Minderwertigkeitsmerkmale bei weissen Männern geben. Die soll sie einmal „erklären“!

    LG KNI

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s