Moderne Geschlechtsumwandlung

Es steht fest, dass die vorherrschende Ideologie in den modernen Gesellschaftsformen darauf hinausläuft, die „Gleichheit“ der Geschlechter in Bezug auf ein Menschenbild zu verkünden, das paradoxerweise durchaus männlich bleibt.

Dieser Umstand gründet in dem zwangsläufig einschränkenden Wesen der egalitären Ideologie, das die Mannigfaltigkeit verleugnet. Der Egalitarismus zielt auf das Einzigartige hin.

Das Christentum kennt – wenn auch dreigestaltig – nur einen Gott, und dieser wird immer unter männlichen Zügen dargestellt.  Gleichermaßen vermittelt der moderne Egalitarismus stillschweigend eine bestimmte Vorstellung vom Menschen, einen bestimmten „genormten“ Typ, der stets männliche Züge hat, selbst wenn er mehr oder minder entmännlicht ist.

Alles trägt sich so zu, als ob die Frau zu ihrer „Befreiung“ auf ihr sexuelles Ich verzichten müsste, d.h. aufhören müsste, Frau zu sein, versuchen müsste, ein Mann weiblichen Geschlechtes zu werden und gleichzeitig den Mann in eine Frau männlichen Geschlechts zu verwandeln

Alain de Benoist

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Ein Gedanke zu „Moderne Geschlechtsumwandlung

  1. Kardinal Novize Igor

    Auch meine Meinung. Die Männer haben mitnichten ein „Rollenproblem“, sondern die Frauen, die als „starke Frauen“ ihre geheimnisvolle Aura einbüssen.

    Darum wird, im Gegenzug, den Burschen verboten, zb an Schulen, sich männlich zu verhalten, zb. einmal gescheit zu prügeln, und, wie man so schön sagt, „die Sau rauszulassen“.

    LG KNI

    Antwort

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