Die Facebookparty

Es soll ja Menschen geben, die allen Ernstes der Meinung sind, man sollte seine Haustüren tagsüber immer offen halten und sie auch nachts nicht schließen oder gar abschließen.

Weiterhin sollten weltweit alle Menschen, die kommen wollen, auch willkommen geheißen werden, egal wer es ist, egal wie viele es sind und egal wie lange sie bleiben wollen.

Weiterhin ist der Eigentümer des Hauses dazu verpflichtet für ausreichend Verpflegung, kühle Getränke und genügend Schlafplätze zu sorgen, auf eigene Kosten versteht sich

Außerdem sollte der Hauseigentümer auf Facebook und in anderen sozialen Netzwerken öffentlich und weltweit auf Seine Party aufmerksam machen und alle Interessenten bitten, die Einladung mit ihren Freunden zu teilen.

Wie bekannt werden solche Partys von naiven Jugendlichen veranstaltet, deren Eltern gerade im Urlaub sind aber trotzdem vollumfänglich für ihre Sprösslinge haften müssen.

In der Regel wird nach einer Weile von beunruhigten Nachbarn die Polizei gerufen oder die Jugendlichen alarmieren selbst die Ordnungskräfte, nachdem sie begriffen haben, dass ihnen das alles über den Kopf gewachsen ist.

Nicht selten muss die Polizei dann mit ganzen Hundertschaften ausrücken, um die Lage überhaupt noch in den Griff zu bekommen.

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4 Gedanken zu „Die Facebookparty

    1. hansarandt Autor

      Danke für die Blumen. Es laufen eine ganze Menge Leute herum, denen ich dieses sehr persönliche Erlebnis von Herzen gönnen würde. Ob sie allerdings etwas daraus lernen würden. bleibt trotzdem ungewiss.

      Antwort
  1. Kardinal Novize Igor

    „Es ist alles BÖSE!“ –
    -Diesen Eindruck bekommt man zumindest auf Facebook.

    Grenzkontrollen sind böse. Man kann doch den Menschen nicht zumuten, kontrolliert zu werden.

    Grenzzäune sind böse. Weil sonst die Grenzkontrollen einen Sinn hätten.

    Rassismus ist natürlich auch böse. „Rassistisch“ bedeutet freilich auch: Die Vermutung zu äußern, dass nicht alle „Schutzflehenden“ hyperintellektuelle, sanftmütige Anwälte und Ärzte sind.

    Kritik am heutigen Zustand des Islam: undenkbar! Siehe „Rassismus“.

    Hilfe vor Ort ist natürlich auch böse. Das ist vermutlich nicht romantisch genug.

    Daraus ergibt sich nur EIN EINZIGES, das NICHT böse ist: 2 Milliarden Flüchtlinge nach Europa zu lassen. Am besten, die radikalsten 2 Milliarden des Globus. Dann, und nur dann, können wir beweisen, wie „tolerant“ wir sind: Wenn Europa in Kriegen, Armut und Unfreiheit untergeht. Und wenn wir zeigen, dass uns auch das egal ist.

    Dann erst ist die Gottheit befriedigt.

    Bis dahin lasset uns jeden eitlen Blödsinn auf Facebook posten, gerne unterwerfen wir uns dem Gruppenzwang!

    LG KNI

    Antwort
  2. hansarandt Autor

    Bei Facebook bin ich schon lange game over offline. Aus Gründen der political Correctness sollte Facebook sich endlich bei einer angedrohten Strafe von 500 Milliarden Dollar innerhalb von 24 Stunden selber löschen.
    Das Netz-DG sollte dringend dahingehend erweitert werden.

    Antwort

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