Die Dialektik der Political Correctness

Die gut gemeinte Idee einer Welt ohne Diskriminierung ist mutiert und hat sich in ihrem Wirken ins Gegenteil umgekehrt.

Statt einer harmonischen Gesellschaft der Vielfalt führt sie so die Spaltung derselben und ultimativ eine Meinungsdiktatur herbei, in der jeder nur die Einheitsmeinung vertreten darf.

Dieser Ablauf ist zwangsläufig, solange die PC-Ideologie wirken darf und solange keine Einsicht einsetzt, die zum Kurswechsel führt.“

(aus „Es war doch gut gemeint: Wie Political Correctness unsere freiheitliche Gesellschaft zerstört“ von Daniel Ullrich, Sarah Diefenbach

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Ein Gedanke zu „Die Dialektik der Political Correctness

  1. Kardinal Novize Igor

    ….und es wird wieder ein Jahrhundert dauern, bis die Allgemeinheit dieses Paradox verstanden hat! Mathematische Paradoxien sind schon schwierig genug, aber noch viel schwieriger sind emotionale Paradoxien zu durchschauen.

    Man kann Worte (er-)finden, so viele man will, sei es „Tugend“, „Toleranz“, „Anstand“, „Sitte“, „Vernunft“ – was auch immer, wenn die richtige Geisteshaltung nicht vorhanden ist, werden die Worte, an die sich die Dummen und Halbdummen (also solche, die liberalen Zeitungen aus der Hand fressen) verzweifelt klammern, zuerst verflachen und sich dann in ihr Gegenteil verkehren. Siehe „Tugendterror“.
    Ich warte, bis man im Namen der „Toleranz“ die Todesstrafe wieder einführen wird…

    …hierzu auch: https://letztersein.wordpress.com/2018/07/15/wo-gott-nicht-ist/#comments

    LG KNI

    Antwort

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