Re-education

Unser Ziel ist nicht nur, das Vorurteil zu beschreiben, sondern es zu erklären, um bei seiner Ausrottung zu helfen. Ausrottung meint Umerziehung, die wissenschaftlich geplant wird und auf der Grundlage des auf dem Wege der wissenschaftlichen Untersuchung erreichten Verständnisses steht. Erziehung in einem strikten Sinn ist aber der Natur nach persönlich und psychologisch.

Aus dem Vorwort des fünf Bände umfassenden „Studies of Prejudice“ der Frankfurter Schule von Theodor W. Adorno und anderen

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9 Gedanken zu „Re-education

  1. Kardinal Novize Igor

    Interessant ist ja, dass sich diese Ultralinken für „traditionslos“ halten. Sie leben in dem Pathos, ihre Ideologie(n) logisch deduziert zu haben.

    Was freilich, und zwar aus logischer Sicht, totaler Humbug sein muss.

    Um sich selbst vor der Peinlichkeit der Erkenntnis dieses Schwachsinns zu schützen, kaschieren die Ultralinken den Humbug durch emotionale Posen und Floskeln wie „Kraft der Vernunft“, „ich glaube nur an das, was beweisbar ist“ etc.

    Dabei sind doch die linken Traditionen ganz offensichtlich: „Ohne Marx kann man nicht denken“, sagt Robert Misik, und folgt damit einer leninistischen Tradition von halben Analphabeten, die außer Marx nichts gelesen haben;
    ein RAF-Anwalt als hoher Politiker der Grünen;
    die natürlich durch die RAF begründete seltsame Affenliebe zum Islam und insbesonders zu Palästina;
    ….und nun auch die Tradition der „Umerziehung“, schön vorexerziert vom „Menschenfreund“ Mao….usw….usw….

    Vielen Dank für die Anregung!

    LG KNI

    Antwort
    1. hansarandt Autor

      Hat nicht Marx selber geglaubt, er habe die ganze Geschichte der Menschheit verstandem von Beginn an bis zu deren vermeintlich notwendigen Ende im „Reich der Freiheit“, als er „herausfand“, die Geschichte sei eine Geschichte der Klassenkämpfen?
      Wir können von Glück sagen, dass das auf dieser Ideologie basierende Gessellschaftsexperiment global gescheitert ist. Nichts desto trotz spukt der Marxismus im linksliberalen Mainstream weiter fleißig herum und wird beinahe täglich dreister und totalitärer. Es bleibt leider dabei:
      Ein Gespenst geht um, nicht nur in Europa.

      Antwort
      1. Kardinal Novize Igor

        Interessant!
        Ich wusste nicht, dass Marx auch noch größenwahnsinnig war!
        Das Problem liegt doch darin, wenn man glaubt, anhand seines Modells die Welt „erklärt“ zu haben, am besten so, dass keine Ergänzungen mehr nötig sind.

        Natürlich hat die Weltgeschichte AUCH mit Klassenkämpfen zu tun.
        Aber doch nicht NUR!

        Da gibt es noch: Geschlechterkämpfe; Kämpfe zwischen „Machern“ und „Grüblern“; zwischen Witzbolden und Spaßbremsen;………usw, usf,……..

        und alle diese Kämpfe gibt es, seit es Menschen gibt…..

        …..vielleicht fehlt den Marxisten so eine Art Exegese? (nur Spaß ;))

        LG KNI

  2. Kardinal Novize Igor

    ad: „Ich finde da fehlt jeglicher Sinn für Humor“

    Natürlich ist die Sache ernst; Pseudoreligionen gefährlich. Aber lächerlich und gefährlich geht oft Hand in Hand….

    LG KNI

    Antwort

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