Gleichschaltung

Antwort: „Im Prinzip ja. Man hört sowieso von allen Seiten das gleiche.“

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3 Gedanken zu „Gleichschaltung

    1. hansarandt Autor

      Ich finde das ist ganz einfach. Der Hauptgrund ist, dass unsere Gesellschaft sich spätestens seit 2015 polarisiert hat. Man sieht das an der aktuellen Wählerwanderung. In Hessen sind 100.000 Wähler von der CDU zu den Grünen gegangen und ebenfalls 100.00 Wähler zur AFD. In unserer Gesellschaft ist der Konsens abhanden gekommen, deshalb gibt es auch keine wirkliche Volkspartei mehr. Auch die CDU dümpelt nur noch bei 20+x % herum und in den neuen Bundesländern wird das noch deutlicher ausfallen. Was will man auch mit einer Volkspartei in einem Land, das nichts so sehr fürchtet wie das Volk und alles was mit diesem Begriff zusammenhängt. Am größten ist die Angst vor dem eigenen Volk oder ganz allgemein vor dem Eigenen überhaupt. Man könnte das auch als die neue Demophobie bezeichnen, unter der gerade die Volksparteien und besonders natürlich die Grünen leiden, die sich nicht entblöden hinter Transparenten der Antifa herzulaufen, die die Aufschrift tragen, „Deutschland du mieses Stück Sch***.“ Das tut Petra, die derzeitige Präsidentin des Deutschen Bundestages ohne rot(h) zu werden, warum auch, sie ist es ja schon.
      In der Atmosphäre der Polarisierung bevorzugen die Menschen das Original: Entweder das Menschenrecht auf Zuwanderung in die Sozialsysteme, wie es gerade im Migrationspakt verabschiedet werden soll oder Kontrolle der Grenzen und die Remigration illegaler Zuwanderer. Wenn schon denn schon.
      Den einen ist die CDU immer noch nicht grün genug und sie verabscheuen solche Leute wie Seehofer oder sie fühlen sich bei der CDU gerade deshalb nicht mehr zu Hause, gerade weil sich solche Leute wie Seehofer nicht durchsetzen können.

      Da in unserer Gesellschaft niemand mehr Arbeiter sein will, besteht auch keine Notwendigkeit mehr, eine Arbeiterpartei zu wählen (SPD). Auch hier wird das Original wieder attraktiv, die einzige Partei, die sich angeblich vorrangig für soziale Gerechtigkeit einsetzt, die postkommunistische Linke.

      Ich denke das ist der Hauptgrund für den Hype bei den Grünen.

      Der zweite auch nicht nebensächliche Grund ist der Hype, den die Medien, die selbst fast ausschließlich Links-Grün sind, um die Partei die Grünen machen. Bei den Wahlpartys in Hessen wurden minutenlang glückliche junge Menschen, die ihren Wahlsieg bei der Partei die Grünen feiern gezeigt, und die AFD, die ihr Ergebnis in Hessen verdreifacht hat, wird nur von hinten und gesichtslos gezeigt, während vorne ein neunmal kluger Reporter gerade eine besonders unverschämte Frage stellt. Aber was will man von einem Reporter in dieser Situation erwarten, der erkennbar demophob ist?

      Das schöne bleibt allerdings, dass alle diese unfaire und einseitige Berichterstattung nicht verhindern konnte, das in Hessen die AFD auch gegenüber der Bundestagswahl weiter zugelegt hat.

      Seit Jahren schon hallt der Protest durch die Straßen und Plätze unseres Landes: „Merkel muss weg“. Peter Gauland gibt sich nach der Bayernwahl und der Wahl in Hessen zuversichtlich und kommentiert: „Wir schaffen das“. Wie es scheint beginnt auch unsere Kanzlerin das langsam aber sicher einzusehen.

      Antwort

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