Emannzipation

Die Frauenemannzipation besteht darin, dass die Frauen danach streben, alle traditionell männlich konnotierten Eigenschaften zu erwerben.

Zunächst geht es darum, in allen sogenannten Männerberufen in Wissenschaft, Technik, Polizei, Militär, Management und Politik Fuß zu fassen und die Männer aus ihren angestammten Domänen und Positionen mehr und mehr zu verdrängen.

In der Summe kommt es darauf an, die überkommene Herrschaft des Mannes über die Frau, die männlichste aller männlichen Eigenschaften, durch die moderne Herrschaft der Frau über den Mann zu ersetzen.

Gleichzeitig versucht die Emannzipation alle traditionell weiblichen Eigenschaften zu diskriminieren und zu stigmatisieren.

Die Fähigkeit der Frau, Kinder zu gebären, wird zu einer Last umdefiniert, die der endgültigen Emannzipation der Frau im Wege steht.

Sulamith Firestone, eine der Frauenrechtlerinnen der ersten Stunde, hat gefordert, die Reproduktion der Menschheit, sobald das möglich ist, in die Schöne Neue Welt (Aldous Huxley) der industriellen Produktion zu verlagern.

Bis es so weit ist, wird einstweilen alles, was mit Mutterschaft und der Aufzucht von Kindern verbunden ist, stigmatisiert. Angefangen von den Ketten der Hausfrau, die an „Kinder, Küche und Kirche“ gefesselt sei, bis zur „Herdprämie“ und dem „Schnapsgeld“.

Wenn die Emannzipation eines Tages den Sieg errungen hat, wird es nur noch ausschließlich männliche Eigenschaften geben und Individuen, die sich benehmen, als seien sie Männer.

Wir sehen, auch diese Revolution frisst ihre Kinder.

 

3 Gedanken zu „Emannzipation

  1. Kardinal Novize Igor

    100% Zustimmung!
    Ich würde noch ergänzen: Nicht die Männer haben ein Problem mit ihrem Rollenbild, sondern die Frauen mit dem Ihren.

    Das war doch in der ganzen Geschichte nie anders: „Mode“, die Lust sich ununterbrochen neu zu verkleiden als „Vamp“ oder „kleines Mädchen“ oder „harte Businessfrau“ etc, entspringt doch dieser Unsicherheit.

    Oder, wie es eine kluge (unverkleidete) Frau ausgedrückt hat: Frauen haben mehr Herz (können leichter weinen…), Männer sind dafür geerdeter (sind unverkleidet, machen ihr Ding…)

    So was darf man freilich nicht mehr öffentlich formulieren, weil es der Dogmatik der Nivellierung widerspricht. Weil das Verständnis dieser Sache Sensibilität erfordert, die der Panzermentalität des Feminismus fremd ist.

    Die Strategie des Feminismus ist daher jene, die weibliche Unsicherheit, also die (freilich nur vergröbert-unbewusst wahrgenommene) Ungeerdetheit, „sozialen Konstrukten“ anzulasten, an denen dann „die Männer“ schuld sein sollen!

    LG KNI

    Antwort

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