Ehrlich währt am dümmsten

Als ich noch bei den Pfadfindern war, haben wir die Reihenfolge der biblischen Bücher auswendig gelernt. Die so genannten kleinen Propheten begannen mit Hosea, Joel, Amos und endeten mit dem Buch Maleachi.

Die Prophten der Neuzeit heißen Aldous Huxley, Gorge Orwell, Jean Raspail, Michel Houellebecq und Jelena Tshudinowa.

Aldous Huxley hat uns die Spaßgesellschaft, die Psychopharmaka, den Tod der Familie, den Flachbildfernseher, die Massenmedien, und die Exzesse der Humangenetik bereits 1932 prophezeit.

George Orwell sagte 1948 die political correctness, die Manipulation von Wikipedia und den gar nicht mehr so sanften Totalitarismus voraus, den wir gerade erleben.

1973 beschrieb der französische Schriftsteller Jean Raspail in seinem Buch, das Heerlager der Heiligen, in fiktionaler Form die gewaltfreie Invasion Europas durch verelendete Menschenmassen der Dritten Welt, ein Szenario, das sich 2015 in ähnlicher Form tatsächlich ereignete.

Wozu diese neuzeitliche Völkerwanderung sehr wahrscheinlich führen wird, beschreibt Michel Houellebecq in seinem Roman „Die Unterwerfung“ und Jelena Tshudinowa in ihrer Dystopie, „Moschee Notre Dame“, im Jahre 2048.

Natürlich gibt es heute wie damals auch falsche Propheten. Sie haben uns noch vor fünfzig Jahren eine kommende Eiszeit vorher gesagt,  in den 70er Jahren das totale Waldsterben bis 2010 prognostiziert und uns eine durch das Ozonloch verbrannte Welt vor Augen geführt, um nur die bekanntesten nicht eingetretenen Prophezeiungen zu erwähnen.

Neuerdings versprechen uns die falschen Propheten des menschen gemachten Klimawandels rund um die Heilige Greta das Ende der bewohnten Erde in nur zwölf Jahren, so Nick Bridge, der Klimaschutzbeauftragte des britischen Außenministers.

Damit übertreffen sie die Prognosen des Weltuntergangs, wie er im Urchristentum überliefert wurde. Es hieß, die Generation der damals Lebenden wird auch noch Zeuge der Apokalypse werden.

Wie wir alle wissen, haben sich die Urchristen, wenn auch nicht in allen, so aber doch in diesem Punkt, geirrt.

Das hat aber Martin Luther nicht daran hindern können seinerseits an den nahen Untergang zu glauben. Viele protestantischen Sekten, so zum Beispiel die Wiedertäuferkommune in Münster im sechzehnten Jahrhundert sind seinem Beispiel gefolgt.

Im zwanzigsten Jahrhundert waren es die Zeugen Jehovas, die auch heute noch daran glauben, dass diejenigen, die 1914 den Ausbruch des ersten Weltkriegs noch erlebt haben, auch noch Zege des Weltuntergangs werden.

Getreu der Überlieferung kommt Jesus auch diesmal wieder, bevor die letzten Menschen dieser Generation verstorben sind. Das heißt im Klartext, dass der Messias spätestens dann erscheinen muss, wenn die letzten Menschen, die heute bereits 105 Jahre und älter sind, verstorben sein werden.

Die falschen Propheten der Klimakirche liegen mit ihrer Prognose, die Welt werde bereits im Zeitraum von zwölf Jahren unwiederbringlich zerstört sein, in ziemlich genau dem Zeitfenster, das auch von den Zeugen Jehovas prophezeit wird.

Warum, so frage ich mich, traktiert uns die neue Klimakirche mit globaler, medialer und politischer Rückendeckung mit diesem Szenario?

Die Heilige Greta gibt uns die Antwort. Sie sagt:

Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre. Ich will, dass ihr handelt, als wenn euer Haus brennt, denn das tut es“

Sie will dass wir Angst haben. Auch diese bewusste Panikmache teilt sie mit allen anderen falschen Prophet*_innen des nahen Weltuntergangs.

Luther hat damals der Römischen Kirche vorgeworfen, sie mache mit der Angst vor dem Fegefeuer Geschäfte, um damit den Bau des Petersdoms zu finanzieren.

Der Petersdom, anders als die dreihundert Jahre ältere Kirche Notre Dame, steht heute noch. Die Einheit der römischen Kirche ist daran aber zerbrochen. In der Reformation zerfiel sie in den katholischen und in eine Vielzahl von protestantischen- und ketzerischen Kirchen und Sekten.

Auch in der neuen Klimakirche werden mit der Angst lukrative Geschäfte gemacht. Für den Liter Diesel bezahlt man im Iran 2019 an der Tankstelle umgerechnet 9 Eurocent. Hierzulande schlagen 1,30 Euro zu Buche und wenn es nach den Grünen ginge, dann wären dafür 5 Euro fällig. Geld, was dringend für immer neue Klimaforschungsprojekte benötigt wird, an denen die grünen Öko-„Wissenschaftler_*innen“ sich eine goldene Nase verdienen. Auch die vielen Flugreisen zu internationalen Klimakonferenzen wollen schließlich bezahlt sein.

Die Börsianer haben längst den lukrativen Handel mit sogenannten Umweltverschmutzungrechten entdeckt und die Regierungen erfinden täglich neue Ökosteuern, wie es der Vatikan im sechzehnten Jahrhundert nicht besser hätte machen können.

Soviel zu den ökonomischen und religiösen Aspekten der neuen Klimakirche.

Nun ist es ja seit der Neuzeit ein offenes Geheimnis, dass man eine Religion ganz grundsätzlich in Frage stellen kann, indem man die von ihr behaupteten Wahrheiten bestreitet.

Es gibt gar kein Fegefeuer! Sogar Papst Benedikt XVI. hat das zu mindestens für die Zielgruppe der noch ungetauften Kinder relativiert.

Es gab auch nie Hexen, obwohl sie zu tausenden verbrannt wurden, und auch den Teufel, der angeblich mit ihnen Verkehr hatte, ist nicht wirklich existent. Schlimmer noch, und da waren sich alle Aufklärer irgendwann einig, es gibt auch keinen Gott.

In vorchristlicher Zeit, so sagt man, hätten die Menschen die Sonne angebetet. Heute beugen sie ihre Häupter vor dem Klima und sind fest davon überzeugt, sie seien dafür verantwortlich, ob es morgen regnet oder schneit. Sie verhalten sich wie kleine Kinder, denen man gesagt hat, das Wetter wäre davon abhängig, ob sie ihren Teller leer essen.

Gleich den Menschen in den Naturreligionen glauben sie, dass sie Opfer für das Klima, den Regen und die gute Ernte bringen müssen. Und heute wie damals gibt es eine Priesterkaste, die prächtig an dieser Vorstellung verdient.

Niemand bestreitet den Klimawandel, auch ich nicht! An einem einzigen Tag können die Temperaturen an einem Ort von mehr als 30 Grad im Schatten in der Mittagszeit bis zu Temperaturen unter Null in der Nacht fallen. In manchen Gegenden auf der Erde sind die Temperaturunterschiede noch extremer.

Mir ist nicht bekannt, dass auch nur ein einziger Mensch daran gestorben wäre. Selbst, wenn Holland tatsächlich im Meer versinkt, was durchaus tragisch wäre, würde es dann aber nicht gleichzeitig im Norden blühende Landschaften geben müssen, die heute noch unter ewigem Eis verborgen liegen?

Ich bin ein moderner Mensch und denke, es ist besser, sich einen warmen Pullover zu stricken, wenn es kalt wird, als irgendwelche archaischen Opfer dafür zu bringen, damit es wärmer wird.

Es ist nach wie vor nicht davon auszugehen, dass diese Opfer einen Effekt auf das Weltklima haben. Das Einzige, was als sicher gelten kann, ist, dass die Opferpriester davon reicher werden.

Es soll ja Priester geben, die an ihre eigenen selbst erfunden Lügen glauben. Die intelligenteren von ihnen wissen aber ganz genau: Das Volk ist dumm und es kommt alles darauf an, dass es auch dumm bleibt.

Ich mache mir hier nicht die Mühe die vielen wissenschaftlichen Argumente, die gegen den menschen gemachten Klimawandel sprechen, aufzuzählen. Das Netz ist voll von solchen Argumenten und auch hohe und höchste Politiker in Europa, den Vereinigten Staaten und anderswo bestreiten die These, der CO2 Ausstoß bedeute den Untergang der Menschheit.

Die Chinesen zum Beispiel haben ganz andere Probleme und es könnte durchaus sein, dass die Chinesen selbst zum größten Problem für alle anderen werden.

Die Behauptung, der Klimawandel, der die Erde seit ihrem Bestehen begleitet, sei von Menschen gemacht kann gar nicht bewiesen werden, da sich diese Hypothese geschickter Weise auf ein Ereignis in der Zukunft bezieht, die noch nicht eingetroffen ist. Auch diese Strategie teilt die Ideologie des Global Worming mit der religiösen Konstruktion des Fegefeuers.

Das Zitat der heiligen Greta, wenn sie ehrlich wäre, müsste eigentlich heißen: Ich weiß, dass ihr dumm seid und ich will, dass ihr dumm bleibt.

Wahrscheinlich ist sie selber dumm und von daher, auch wenn sie etwas Dummes sagt, doch wenigstens ehrlich.

 

5 Gedanken zu „Ehrlich währt am dümmsten

  1. Kardinal Novize Igor

    …und wie das in den meisten institutionalisierten Kirchen so üblich ist, tun die „Gläubigen“ etwas anderes, als sie predigen.

    Zb.: Sie FLIEGEN (Kerosin! CO2!!) in den Urlaub.

    Auf die Frage, wogegen sie eigentlich demonstrieren (gegen sich selbst) können sie auch nicht beantworten.

    Was nun den „Glaubensinhalt“ selbst betrifft: Er bezieht sich leider nicht nur auf die Zukunft, sondern bereits auf die Gegenwart. Tatsächlich hat das CO2 massive Auswirkungen auf den Klimawandel, allerdings verhält es sich nicht so trivial wie öffentlich lanciert.

    Die Auswirkungen eines Temperaturanstieges hingegen werden richtig wiedergegeben: Überschwemmung, Versteppung, Nahrungsmittelknappheit in den versteppten Gebieten.

    LG KNI

    Antwort
    1. hansarandt Autor

      Wir beide glauben an Gott. An den Klimawandel muss man nicht glauben, der ist real solange es die Erde gibt, lange bevor es Menschen gab sehr wahrscheinlich auch lange nachdem es keine Menschen auf der Erde mehr geben wird. Daran, dass der Einfluss der Menschen darauf so erheblich ist, wie er dargestellt wird ist mehr als Umstriien. Der co2 Anteil in der Atmosphäre liegt im Promillebereich, der menschengemachte Anteil daran ist noch viel kleiner. Wie du meinen Ausführungen entnehmen kannst glaube ich nicht an den menschengemachten Klimawandel. Du kannst mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

      Antwort
      1. Kardinal Novize Igor

        Ich mache einen Unterschied zwischen dem Klimawandel der PR-Maschinerie und dem Klimawandel an sich.

        Es gibt zwei interessante Studien: eine von der NASA, die die von dir genannten (prä-)historischen Klimawandel mit dem heutigen vergleicht. Tatsächlich hat es noch niemals einen auch nur annähernden Temperaturanstieg gegeben wie in diesem Jahrhundert.

        3% des -pro Jahr(!) verursachten CO2 sind vom Menschen. Klingt nicht viel: aber: pro Jahr! Das heisst: in 10 Jahren sind es 30%. usw.

        Und die Natur kann es nicht abbauen. Es ist das „Zünglein an der Waage“ auf einem äußerst penibel eingestellten Gleichgewicht. Und diese Waage kippt.

        Nur: diese Waage wird auch dann kippen, wenn Schüler dagegen protestieren. Und sie wird erst recht kippen, wenn Frl Turnberg von einem Meeting zum nächsten FLIEGT(!).

        Was wir brauchen, sind keine fliegenden Schüler, sondern eine konsequente Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik, deren wissenschaftliche Gundlagen längst vorhanden sind. Dagegen haben aber die USA etwas, und BP, Exxon und Shell.

        Was wir bräuchten, wären weniger Kriege, wogegen aber die Waffenindustrie etwas hat; und: weniger „Globalisierung“ – aber da schreien die Linken sturm, wenn sie ihre halbgebildeten Köpfe nicht in den indischen Ozean eintunken können.

        Wir bräuchten mehr Regionalität, was aber sowieso ganz böse ist, da schreien Links und Hochfinanz im Chore.

        Also lässt man lieber Schüler demonstrieren, gegen etwas, das sie nicht verstehen können, weil es tatsächlich kompliziert ist. Das, wogegen sie demonstrieren ist vorhanden, nur wissen sie nicht, warum, und kaum überhaupt einer weiß es.

        Hier eine profunde Antwort:

        https://rmets.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1002/wea.2072

        Womit dann auch die Sache mit Arrhenius geklärt wäre.

        Ich denke, die Schüler-Proteste sind gewollt, weil auch die Stimmen gegen die Schüler-Proteste abzusehen waren. So verdreschen sich nun Intellektuelle, die gegen Schüler-Instrumentalisierung sind, mit Intellektuellen, die gegen Klimawandel sind, und die USA, Exxon, Shell,…haben freie Hand.

        Gar nicht dumm, denke ich mir.

        LG KNI

      2. hansarandt Autor

        Was machen die anderen „97% pro Jahr? Halten die Regenwälder und die Weltmeere seit 1850 den Atem an? Wenn schon rechnen dann richtig. Ist für dich die NASA eine seriöse unabhängige Quelle? Ist das nicht eine Organisation der amerikanischen Regierung, die für nichts als die reine Wahrheit steht, wie man täglich erleben kann? Leben nicht die Pflanzen vom Co2 und produzieren sie nicht gerade daraus den Sauerstoff, den wir so nötig brauchen, oder habe ich in der 8.Klasse,als wir die Photosynthese durchgenommen haben nicht richtig aufgepasst? Warum findet man in Treibäusern co2 Tanks, um das Wachstum der Pflanzen zu beschleunigen?
        Mit dem zweiten Teil Deiner Mail bin ich im Wesentlichen Deiner Meinung. Nur was die Wissenschaft angeht bin ich ein notorisch ungläbiger Skeptiker, deshalb freue ich mich schon auf deine klugen Antworten auf meine Dummen Fragen.

  2. Kardinal Novize Igor

    Die anderen 97% werden abgebaut.
    Es handelt sich offensichtlich um ein Gleichgewicht. Die Flora kann genau das CO2 abbauen, das von der Fauna (oder allgemeiner: von natürlichen CO2-Quellen) erzeugt wird. Wenn mehr CO2 erzeugt wird, bleibt dies übrig – aber wahrscheinlich nicht alles; dazu später.

    Dieses Gleichgewicht scheint sich über zig Jahrtausende eingestellt zu haben, und wird nicht in ein paar wenigen Jahren zu ändern sein.

    Du hast sicher recht, dass eine höhere CO2-Konzentration auch ein stärkeres Pflanzenwachstum bewirkt. Aber diese Erhöhung wird nicht proportional sein. Das bedeutet, dass doppelt so viel CO2 eben kein doppelt so starkes Wachstum bewirkt, und dreimal so viel CO2 kein dreimal so hohes Wachstum, usw.

    Wir werden also in den Treibhäusern mit CO2-Tanks trotz stärkeren Wachstums, mehr CO2 haben.

    Auch in der Atmosphäre bleibt CO2 „übrig“. Und das sammelt sich. Nicht nur weil die Pflanzen mit dem Wachstum nicht nachkommen, sondern (ein Aspekt, der sicher zu wenig betrachtet wird) sogar vernichtet werden, zb. im Regenwald.

    Zur NASA-Studie: Wie die NASA im Machtspiel einzuordnen ist, weiß ich nicht, aber für die prähistorischen Temperaturen gibt es auch andere Quellen, und die stimmen, soweit ich das verglichen habe (ich habe freilich nicht jeden Punkt verglichen, aber einige) überein.

    Abgesehen vom Klimawandel, muss noch bedacht werden, dass das Verbrennen des Rohstoffes Erdöl an sich eine Katastrophe ist, weil Erdöl immer noch einer der wichtigsten Grundstoffe für tausende wichtige Materialen ist (Kunststoff, Medikamente).

    Es ist absurd, dass dieser Boden-Schatz zu dem chemisch völlig uninteressanten CO2 verbrannt wird.

    LG KNI

    Antwort

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