Kinder an die Macht!

Kinder an die Macht, mit dieser naiven Utopie begeisterte Herbert Grönemeyer, das pastorale Gesamtkunstwerk, seine Fangemeinde. Diese neue religiöse Bewegung hat nun ihre Ikone, die Heilige Greta.

Dieses niedliche professionelle Mädchen mit den weißen Kleidchen und den Nazizöpfen begeistert Bischöfe, Kanzlerinnen und Präsidenten gleichermaßen.

Auch die wirklichen Kinder folgen ihr nach wie die Nagetiere dem Rattenfänger von Hameln. Sie werden dafür mit dem schulfreien „Friday vor Future“ belohnt.

Selbst Grundschulkinder folgen ihr an der langen Leine ihrer Lehrerinnen weltweit auf die Demonstrationen und hüpfen kollektiv gegen Kohle, Diesel und in guter alter Tradition gegen verstrahlte Kernkraftwerke.

Die Botschaft, die ihre neue Prophetin verkündet, ist so alt wie das kommunistische Manifest. Sie lautet: Kämpft gegen die Bourgeoisie eurer Eltern mit ihren fetten SUVs, die euch eure Zukunft stehlen. Unter der Haube ihrer hubraumstarken Dieselfahrzeuge schlummert der Muff, der für die globale Umweltzerstörung verantwortlich ist, die schon in zwölf Jahren unwiderruflich eingetreten sein wird.

„Ich will, dass ihr in Panik verfallt, weil euer Haus brennt“,  ruft sie ihrer kindlichen Gemeinde zu. Die Brandstifter sind eure Eltern. Stellt sie an den Pranger. Kinder an die Macht!

Nach der Demo steigen sie einstweilen noch in die Dieselfahrzeuge ihrer verbrecherischen Eltern und lassen sich am Freitag vor den Ferien gerne statt zur Demo, die natürlich dann nicht stattfindet, stattdessen zum Flughafen fahren für einen Kurztripp auf die Malediven oder nach New York zum shoppen.

Unter dem Deckmantel einer neuen Ideologie wird mittels einer kindlichen Ikone ein gar nicht so neuer Kampf geführt: Der Kampf gegen die Familie, die letzte Keimzelle des Widerstandes gegen einen immer totalitärer werdenden Staat.

Der Tod der Familie ist das explizite Programm sowohl der kommunistischen Revolutionen weltweit als auch der neuen Identitätspolitik gegen das Patriarchat, den Sexismus, den Rassismus, die Heteronormativität und wie die neuen sieben Todsünden sonst alle heißen.

Die Kinder werden gegen ihre Eltern aufgehetzt und wenn sie mit Kleidern, Nazizöpfen und auffällig gutem Benehmen im Kindergarten auffallen, benutzt man sie, um ihre sehr wahrscheinlich rechtsradikalen Eltern auszuspionieren. Auch diese Methoden sind aus den finstersten Zeiten der deutschen Geschichte vor und nach 1945 nur allzu bekannt.

Eine deutsche Landeskirche hat ihrerseits einen Youtube Award für Kinder und Jugendliche ausgelobt, wenn sie einen jungen frischen Clip zum Thema, „Ihr geht uns auf die Nerven“ produzieren und auf den Kirchenserver hochladen. Dort werden dann die schlechten Kopien von Dieter Bohlen darüber urteilen ob die eingesandten Provokationen preisverdächtig sind oder nicht.

Darüber hinaus wurde allen Ernstes sogar der Vorschlag gemacht, Frauen über fünfzig mit einer Prämie von siebzigtausend Euro zu belohnen, wenn sie bis dahin keine Kinder bekommen haben.

Außerdem kursiert ein Buch einer Klimakirchenprotagonistin, in dem sie fordert, frau solle der Umwelt zuliebe keine Kinder mehr gebären, wegen deren zu erwartenden CO2 Footprint, der früher oder später in die ökologische Katastrophe führt.

Diese ungeboren oder rechtzeitig abgetriebenen Kinder benötigen keine Diesel getriebenen SUVs mehr, um sich von der Schule abholen zu lassen. Allerdings brauchen die dann auch keine gesunde Umwelt mehr.

Egal, Hauptsache die Familie ist tot und am besten diese ganzen überkommenen Geschlechtsstereotype gleich mit.

 

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