Greta und die Folgen

 

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16 Gedanken zu „Greta und die Folgen

  1. Kardinal Novize Igor

    Das bedeutet, ich kenne jetzt deine Stimme! 🙂

    Ich habe probiert, ob das Video auch auf youtube auffindbar ist: leider nicht!

    Zum Thema Klimawandel an sich: tatsächlich (ich habe mich ein wenig eingelesen) ist zwar der Klimawandel evident, das menschgemachte daran aber nicht. Es gibt zwar starke „Verdachtsmomente“, aber tatsächlich keinen Beweis. Es ist ganz einfach so, dass Wasserdampf das stärkste Treibhausgas ist. Und dessen Konzentration ändert sich ja ununterbrochen. (Spricht gegen menschgem. Klimawandel)

    Andererseits bedeutet mehr CO2 höhere Temperatur, also: mehr Wasser. spricht wieder dafür usw usf.

    Tatsächlich pervers sind aber die Blüten rund um das Thema. Arnold Schwarzenegger trifft heilige Greta — und Arnold ist im Privatflugzeug (!!!) angereist….das ist ungefähr so, als würde ein Menschenrechtler unterwegs zur Menschenrechtskonferenz 8 Menschen foltern und 3 Menschen töten….

    LG KNI

    Antwort
    1. hansarandt Autor

      Ich habe das Video absichtlich auf privat gestellt. Es kann nur gefunden werden wenn man den Link bekommt.
      Es könnte auch umgekehrt sein, dass wenn die Sonne mehr Aktivität hat, dass dann mehr co2 aus den Weltmeeren ausgast. Dann wäre die Wärme die Ursache für die co2 Konzentration und nicht umgekehrt. Ich kann auch bis heute nicht begreifen, wie ein Spurengas, das in der Atmosphäre nur im Promillebereich vorkommt, einen Treibhauseffekt verursachen soll. Das widerspricht aller Vorstellungskraft. Außerdem wird von manchen Kritikern bestritten, dass es überhaupt eine Korrelation zwischen co2 und Temperatur gibt.

      Antwort
  2. Kardinal Novize Igor

    Die CO2-Emission der Weltmeere ist wohl ein Henne-Ei-Problem. Was die IR-Absorptionsfähigkeit von CO2 angeht, gibt es für mich aber keinen Zweifel. IR Absorption ist nichts anderes als Farbigkeit auf einem für Menschen nicht wahrnehmbaren Frequenzbereich.

    Nun wissen wir aber, dass es Farbstoffe gibt, die in winzigsten Konzentrattionen riesige Mengen von zb Wasser umfärben können. Das kann CO2 auch. Daher geht die Diskussion eher in die umgekehrte Richtung: kann es eine CO2-Sättigung geben, so dass alles IR absorbiert wird? Dann wäre nämlich die CO2-Konzentration egal.

    Hier zeigt sich aber, dass dem nicht so ist. Je mehr CO2, desto höher die Absorption, weil dann noch zusätzliche IR-Frequenzen absorbiert werden. Es ändert sich sozusagen die Farbigkeit. Es ist also klar, dass CO2 für sich alleine einen Treibhauseffekt hervorrufen wird.

    Die „Verdachtsmomente“ sind also stark. Aber: Die Rolle des Wassers ist ungeklärt. Die Sonnenaktivität wiederum lässt sich gut messen; hier scheint aber keine dauerhafte Erhöhung vor zu liegen.

    LG KNI

    Antwort
  3. hansarandt Autor

    Noch ein paar dumme Fragen zum Co2:

    Ist dieser Stoff, den wir fortwährend mit unseren kleinen Herzlungenmaschinen erzeugen, nicht ein notwendiger Baustein im ökologischen Kreislauf?
    Ist das nicht genau der Stoff, den die Pflanzen brauchen um zu leben, damit sie den Sauerstoff erzeugen, auf den wir nicht länger als drei Minuten verzichten können?
    Ist das Co2, dass sich nicht in der oberen Atmosphäre befindet, sondern in Bodennähe, da wo es erzeugt wird, in irgendeiner Weise schädlich?
    Unter einem Treibhaus stelle ich mir ein geschlossenes System vor, dass keinen Wärmeaustausch zulässt. Das gewöhnliche Treibhaus erzeugt ja seine Wärme allein dadurch, dass es die warme Luft daran hindert, nach oben zu entweichen und von unten her kalte Luft nachströmt. Findet ein solcher Wärmeaustausch in der oberen Atmosphäre überhaupt statt?
    Du sprichst von Licht-Absorption. Das gewöhnliche Treibhaus funktioniert aber nicht wegen der Lichtabsorption, sondern wegen der Verhinderung des Wärmeaustausches. Sollte das ganze dann nicht besser Absorptionseffekt und nicht Treibhauseffekt heißen?
    Du sprichst von der Färbung des Wassers mit geringen Mengen Farbstoff. Gerne wird auch das Bild mit giftigen Substanzen bemüht, die in kleinsten Mengen tödlich sein können.
    Werden hier nicht Äpfel mit Birnen verglichen? Sind chemische Prozesse in Organismen eins zu eins mit physikalischen Erscheinungen in der Erdatmosphäre vergleichbar. Wenn das gefärbte Wasser rot erscheint, übernimmt es dann auch gleichzeitig in allen seinen Molekülen die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Lichtabsorption des Farbstoffes?

    Du sprichst von dem Treibhausgas Wasserdampf, das verstehe ich sofort. Wenn eine Wolke die Sonne verdunkelt, hat das unmittelbare Auswirkungen auf das Klima der Gegend auf den sie ihren Schatten wirft.
    Erklär doch bitte noch mal den Absorptionseffekt auf die Temperatur auf der Erdoberfläche. Wenn Strahlung absorbiert wird, dann würde ich erwarten, dass es kälter wird wie unter einer Wolke. Warum wird es dann wärmer?
    Kritiker behaupten, es gäbe kein Experiment, das den sogenannten Treibhauseffekt verifiziert. Stimmt das?

    Auf jeden Fall hat das Co2 die Eigenschaft, dass es als Abfallprodukt des menschlichen und tierischen Lebens ständig produziert werden muss.
    Deshalb eignet es sich wie kaum ein anderer Stoff für die Konstruktion einer Ursünde oder Urschuld mit der man prima Geschäfte machen kann.
    Selbst wenn die Apostel der Klimakirche mit allem, was sie sagen, recht haben sollten, bleibt es ein gutes Geschäft.
    Daneben hat die mit der geballten Medienmacht herbei geredete Klimakatastrophe einen weiteren Nebeneffekt. Sie lenkt erfolgreich von allen anderen Problemen ab, die von der Politik gerne ignoriert werden und den Menschen wirklich auf Nägeln brennen, wie zum Beispiel der fortschreitende Sozialabbau, der Verlust der inneren und äußeren Sicherheit und die immer stärkere Einschränkung der Meinungsfreiheit. Siehe meinen neusten Beitrag zum Klimawandel.

    Antwort
  4. Kardinal Novize Igor

    Ja, das CO2 wird von allen tierischen und einigen pflanzlichen Organismen erzeugt.

    Was nun „schädlich“ heisst, muss man im Detail betrachten. Giftig ist CO2 nicht. Das bedeutet aber wieder nicht, dass es in hoher Konzentration unschädlich sein muss.

    Es gibt Stoffe, die sind giftig, aber keine Treibhausgase, und Stoffe, die ungiftig sind, dennoch aber Treibhausgase. Die Dosis macht nicht nur das Gift, sondern auch die Schädlichkeit.

    Tatsächlich ist der direkte Vergleich zwischen Erde und Treibhaus nicht zulässig. Denn das Treibhaus verhindert die Konvektion (also die Vermischung) der warmen Luft mit der kalten, und so bleibt es warm. Das CO2 der Erde verhindert die Wärmeabstrahlung ins Universum. Hier gibt es keine Konvektion. Warm bleibt es aber da wie dort.

    Dennoch muss der Satz:“Das gewöhnliche Treibhaus erzeugt ja seine Wärme allein dadurch, dass es die warme Luft daran hindert, nach oben zu entweichen und von unten her kalte Luft nachströmt.“ noch ergänzt werden.

    Denn die Wärme muss ja irgendwoher kommen. Die wird nicht vom Treibhaus erzeugt. Sondern von der Sonne.

    Ad:
    „Das gewöhnliche Treibhaus funktioniert aber nicht wegen der Lichtabsorption, sondern wegen der Verhinderung des Wärmeaustausches.“ Ja und Nein. siehe oben: Die Verhinderung des Wärmestausches ist die eine Sache, aber wo kommt die Wärme her?

    Antwort: Sichtbares Licht (und UV…) dringt durch die Atmosphäre. Dieses wird NICHT vom CO2 absorbiert. Das Licht wird von der Erde aufgenommen (absorbiert). Dieses wird in der Erde (zb einem schwarzen T-Shirt, „Erde“ ist die Summe der ganzen Oberfläche) durch vibronische Relaxation in IR-Strahlung umgewandelt. Das IR wird von der Erdoberfläche abgestrahlt. Aber es kommt nicht weit, denn dieses wird sehr wohl vom CO2 absorbiert. Und schickt es wieder auf die Erde zurück.

    Die Rolle des CO2 übernimmt beim Treibhaus bzgl Absorption eine IR- undurchlässige
    Glasschicht, so dass das CO2 innen verbleibt. Insofern stimmt der stimmt der Vergleich mit dem Treibhaus sehr wohl. Du hast aber recht: Konvektion gibt es ausserhalb der Atmosphäre nicht. Wohl aber die Abstrahlung dorthin (oder eben nicht).

    Also (damit zur Frage der Absorption): Wenn Licht auf einen entsprechenden Stoff trifft, wird letzterer wärmer (und nicht kälter). Weil das Licht zuerst die Elektronen anregt. Diese Anregung wird in Strukturschwingung des Moleküls umgewandelt: also in Wärme umgewandelt wird.

    Wenn der Stoff dann (später) abkühlt, gibt er die Wärme ab – in Form von IR-Strahlen. Wenn diese nun aufgehalten werden (zb durch CO2) wird die Umwelt wärmer – Treibhauseffekt.

    Also: nicht die Strahlung ist „per se“ warm, sondern die durch sie angeregte Materie.

    Was nun die „Giftigkeit“ des CO2 betrifft: Für uns Menschen ist CO2 in Maßen nicht giftig. Für das Eis der Nordpols (soferne die Verdachtsmomente zutreffen) schon. „Gift“ ist ein relativer Begriff.

    Dass hier Chemie mit Physik verglichen wird, stört mich überhaupt nicht. Schließlich ist Chemie per Definitionem die „angewandte Physik der Aussenelektronen der Atome“.

    Freilich können natürlich Metaphern (also die des „Giftes“) in die falsche Kehle kommen, und dann zu dem Mißverständnis führen, CO2 sei für Menschen giftig. Das stimmt nicht, wird aber auch von keiner seriösen Quelle behauptet. (wir sehen nun bewusst von dem Fall einer massiven CO2-Überdosierung ab).

    ad: „Wenn das gefärbte Wasser rot erscheint, übernimmt es dann auch gleichzeitig in allen seinen Molekülen die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Lichtabsorption des Farbstoffes?“ Nein. Aber das tut auch nichts zur Sache. Es geht ja darum, dass das CO2 wie schwarze Farbe auf IR wirkt. WELCHEN Stoff es dadurch abschirmt, ist ja für die abschirmende Wirkung völlig egal! 🙂

    Mit dem letzten Absatz gebe ich dir recht. Es ist wohl auch ein Geschäft. Dass es „von oben“ eingefädelt wurde, glaube ich dennoch nicht, da EXXON und Shell ganz oben sitzen. Und die haben was gegen geringeren Erdölverbrauch….

    LG KNI

    Antwort
    1. hansarandt Autor

      Den einen Post von mir kannst du vergessen. Ich hatte noch nicht die Zeit mir alles genauer durchzulesen. Die Erklärung warum das CO2 in der einen Richtung durchlässig ist in der anderen aber nicht, hast du geliefert und ich will das mal glauben, überprüfen kann ich das sowieso nicht.
      Eine Frage ist noch offen. Gibt es einen experimentellen Beweis und wenn ja, wie heißt der und wo finde ich den.
      Noch einen Satz zu EXXON. Es geht nicht nur um Erdöl. Es geht um Wachstum und Innovation. Wenn man per Gesetz von einer Massen-Technologie auf eine andere umschwenkt, dann setzt das einen gewaltigen Investitionsschub und damit einhergehend auch einen riesigen Energieverbrauch frei. Sehr gut beobachten konnte man das bei den Glühbirnen, die verboten und durch zehn mal teuere Produkte, und jede Menge Schadstoffe und Sondermüll ersetzt wurden.

      Antwort
      1. Kardinal Novize Igor

        Wobei ich einen Schwenk zur Solarenergie sehr sinnvoll finden würde. Es würde zb. das Macht-Monopol der USA brechen.

        LG KNI

    2. hansarandt Autor

      Noch eine Dumme Frage: Ist es nicht die Atmosphäre, die durch ihre Eigenschaften überhaupt erst ein „Klima“ erzeugt, ohne das wir gar nicht leben könnten. Würde es nicht umgekehrt viel zu kalt für uns auf der Erde werden, wenn das Co2 nicht das Entweichen der Wärme in das Weltall verhindern würde?

      Antwort
      1. Kardinal Novize Igor

        Das ist sehr wahrscheinlich richtig!
        „Sehr wahrscheinlich“ sage ich, weil es natürlich auch nicht klar bewiesen ist, sich aber aus den angesprochenen „Verdachtsmomenten“ ableitet.

        Zu viel und/oder zu wenig ist immer schlecht.

        Paracelsus hat die Antwort: „Dosis venenum facit.“

        LG KNI

  5. Kardinal Novize Igor

    Korrektur:
    ad: „Die Rolle des CO2 übernimmt beim Treibhaus bzgl Absorption eine IR- undurchlässige
    Glasschicht, so dass das CO2 innen verbleibt. Insofern stimmt der stimmt der Vergleich mit dem Treibhaus sehr wohl. Du hast aber recht: Konvektion gibt es ausserhalb der Atmosphäre nicht. Wohl aber die Abstrahlung dorthin (oder eben nicht). “

    Wollte schreiben:“Die Rolle des CO2 übernimmt beim Treibhaus bzgl Absorption eine IR- undurchlässige
    Glasschicht, so dass das IR (und damit die Wärme) innen verbleibt. Insofern stimmt der stimmt der Vergleich mit dem Treibhaus sehr wohl. Du hast aber recht: Konvektion gibt es ausserhalb der Atmosphäre nicht. Wohl aber die Abstrahlung dorthin (oder eben nicht). “

    LG KNI

    Antwort
    1. hansarandt Autor

      Eine „Glasschicht“, die nur aus 0,04 % undurchlässigem Material besteht, wie soll die den Regen vom Treibhaus abhalten und die Wärme drinnen halten?
      Gibt es einen Stoff, der in der Konzentration von einem Kilo die gesammte Wassermenge des Rheins nicht nur einfärbt einfärbt, sondern auch die Temperatur dieser Wassermenge sagen wir um 1 Grad ansteigen lässt, wie das das Co2 kann?
      Ich denke, wenn es diesen Stoff gäbe, wären alle Energieprobleme von einem auf den anderen Tag gelöst.

      Antwort
      1. Kardinal Novize Igor

        Tatsächlich können solche Farbstoffe auch die Temperatur von Wasser erhöhen. Um 1 °C wird aber schwer, da Wasser eine extrem hohe Wärmespeicherkapazität aufweist. 1°C Wassererwärmung entspricht einer Gaserwärmung von ca. 20°C.

        LG KNI

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