Warum wir den Klimawandel brauchen

Fritzchen:  Ich weiß jetzt, warum wir den Klimawandel brauchen.

Gerog: Fritzchen, erzähl doch nicht wieder so einen Unsinn

Fritzchen:  Das ist kein Unsinn.

Gerog: Fritzchen, es ist doch genau umgekehrt, wir brauchen den Klimawandel ja gerade nicht. Wenn wir nichts dagegen tun, wird es schon in 12 Jahren zu spät sein.

Fritzchen: Nein es ist kein Unsinn, wir brauchen den Klimawandel.

Gerog: Wer braucht den Klimawandel?

Fritzchen:  Wir brauchen ihn vielleicht nicht, aber wir sind ja nicht alle.

Gerog: Nicht alle?

Fritzchen:  Es gibt Menschen, die brauchen den Klimawandel und das sind gar nicht so wenige.

Gerog: Wer braucht den Klimawandel?

Fritzchen:  Der Klimawandel ist genau die Geschichte, die benötigt wird, um die herrschende Ideologie global durchzusetzen.

Gerog: Jetzt mach aber mal halblang. Warst du jetzt auf einem Pfingstlager für die jungen Pioniere bei der FDJ

Fritzchen: War ich nicht, wie kommst du denn jetzt darauf?

Gerog: Na, herrschende Ideologie, Fritzchen, das ist doch nachgeplappert, du weißt doch gar nicht was das ist.

Fritzchen: Doch, weiß ich.

Gerog: Da bin ich aber mal gespannt.

Fritzchen:  Die herrschende Ideologie, ist die Ideologie der Herrschenden.

Gerog: Das hast du aber schön auswendig gelernt.

Fritzchen: Hab ich nicht.

Gerog: Und wer sind die Herrschenden, wer soll das bittschön sein?

Fritzchen: Das weiß ich jetzt nicht auswendig.

Georg: Das hab´ ich mir gedacht.

Fritzchen: Aber ich hab´s mir aufgeschrieben. Warte mal hier steht es in meinem Heft:

Georg: Und was steht da?

Fritzchen: Es sind die Akteure in den multinationalen Konzernen, die Eliten der Finanzindustrie und die ihnen zuarbeitenden Regierungen, Massenmedien und Militärapparate.

Georg: Und wo hast du das her?

Fritzchen: Das haben wir in der Schule gelernt in POWI.

Georg: POWI, was soll den das jetzt wieder sein?

Fritzchen: Politik und Wirtschaft, das ist ein Unterrichtsfach.

Georg: Bei uns hieß das Gemeinschaftskunde.

Fritzchen: Und, habt ihr in Gemeinschaftskunde solche Sachen nicht gelernt?

Georg: Doch haben wir, aber ich habe gedacht, dass ihr heute was ganz anderes lernt. Sag noch mal, was hast du dir da aufgeschrieben?

Fritzchen: Die Herrschenden sind die Akteure in den multinationalen Konzernen, die Eliten der Finanzindustrie und die ihnen zuarbeitenden Regierungen, Massenmedien und Militärapparate.

Georg: Und was wollen diese Herrschenden? Hast du dir das auch aufgeschrieben

Fritzchen: Ja,

Georg: Und?

Fritzchen: Sie wollen die NWO, die New World Order, die Eine Welt, die keine Grenzen mehr kennt….,

Georg: Eine Welt?

Fritzchen: Die von der Jon Lennon sang, Imagine there’s no countries
no religion, no borders, no nations, keine Grenzen, keine Nationen, keine Völker.

Gerog: Und warum wollen die das?

Fritzchen: Sie wollen nicht, dass sich ihnen irgendjemand in den Weg stellt. Sie brauchen freie Bahn, deshalb wollen sie keine Grenzen.

Gerog: Keine Grenzen?

Fritzchen:  Sie wollen überall auf der Welt tun können, was sie wollen, sie wollen einen absolut freien Welthandel.

Gerog: Du meinst keine Zölle und sowas?

Fritzchen:  Nein, deshalb wollen sie auch keine Nationen.

Gerog: Keine Nationen?

Fritzchen:  Nein, eine Nation hat eigene Rechte, eigene Regeln, eigene Steuern, eigene Grenzen und ein eigenes Volk.

Gerog: Völker wollen sie auch nicht?

Fritzchen:  Nein, weil die meisten Völker ein eigenes Land haben, eigene Grenzen und eine eigene Kultur eine eigene Religion, das mögen sie nicht.

Gerog: Und deshalb mögen sie auch keine Völker?

Fritzchen:  Sie wollen überhaupt nicht, dass Menschen sich zusammenschließen, weil sie eigene Interessen haben.

Gerog: Überhaupt nicht?

Fritzchen:  Sie mögen nicht mal das Gemeinschaftsgefühl in der Familie.

Gerog: Mögen sie auch nicht?

Fritzchen: Sie mögen nicht, wenn sich in der Schule einer meldet und meint, „mein Papa hat aber gesagt…“

Gerog: Echt nicht?

Fritzchen:  Nein, sie wollen, dass alle die gleiche Meinung haben

Gerog: Wie gleich?

Fritzchen:  Na, die gleiche, wie die Lehrer, wie die Parteien, wie es in der Zeitung steht oder wie es im Fernsehen kommt.

Gerog: Und was hat das jetzt alles mit dem Klimawandel zu tun?

Fritzchen:  Na der Klimawandel ist genau die Geschichte, die die Herrschenden brauchen.

Gerog: Wozu brauchen?

Fritzchen: Na, Damit sie alles machen können was sie wollen, damit es für sie keine Grenzen gibt.

Gerog: Und dafür sorgt der Klimawandel

Fritzchen:  genau

Gerog: genau?

Fritzchen:  Weil der Klimawandel vor keiner Grenze halt macht und es am besten gar keine Sonderrechte für irgendwelche Völker oder Nationen mehr geben sollte und sich alle denselben Gesetzen unterwerfen müssen und derselben Regierung auf der ganzen Welt.

Georg: Das stimmt

Fritzchen: Deshalb sollte es nur eine Welt geben, eine Weltgemeinschaft und eine Weltregierung.

Georg: Kommt mir irgendwie bekannt vor.

Fritzchen: Bekannt vor?

Georg: Damals hieß es ein Volk, ein Reich, ein …komm ich jetzt gerade nicht drauf, ist ja auch egal… aber wo zum Teufel braucht es da einen Klimawandel?

Fritzchen:  Es braucht ja keinen Klimawandel

Gerog: Sondern?

Fritzchen:  Nur die Geschichte…., warte ich habe es mir aufgeschrieben, das Narrativ vom Klimawandel, das brauchen die Herrschenden.

Gerog: Fritzchen, das ist aber jetzt an den Haaren herbeigezogen, Narrativ was soll das denn jetzt schon wieder sein.

Fritzchen:  Ein Narrativ ist eine Geschichte, die man erzählt um sich beliebt zu machen oder um einen anderen schlecht zu machen.

Gerog: Und was hat das jetzt mit dem Klimawandel zu tun?

Fritzchen:  Der Klimawandel ist die Ideologie der Herrschenden.

Gerog: Jetzt hör doch mal mit deinen Parolen vom Pfingstlager der FDJ auf.

Fritzchen:  Aber Georg, es ist doch ganz einfach. Wer gegen den Klimawandel etwas tun will, muss genau das unterstützen, was die Herrschenden wollen.

Gerog: Versteh ich nicht.

Fritzchen:  Aber Georg, das ist doch wirklich nicht so schwer. Wer erfolgreich gegen das Weltklima vorgehen will, der braucht eine Weltregierung.

Gerog: Und du meinst, dann darf es keine Grenzen mehr geben, keine Nationen und keine Völker und am besten auch keine Familien.

Fritzchen:  Ja, das auch nicht, das haben die Kommunisten auch schon immer gefordert, Weltrevolution, Tod der Famile und so….

Gerog: Ja aber die Kommunistische Weltrevolution will ja keiner mehr haben nach Stalin, Mao, Pol Pot und dem allen

Fritzchen:  eben

Gerog: eben?

Fritzchen:  Deshalb braucht es ja eine neue Geschichte, ein neues Narrativ, damit die Leute wieder mitmachen, eine neue… ich habe es mir aufgeschrieben…. Ideologie der Herrschenden.

Gerog: Und das lernt ihr in der Schule?

Fritzchen:  Nein, natürlich nicht

Gerog: Und woher weißt du das?

Fritzchen:  Mein Papa hat es mir erzählt.

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4 Gedanken zu „Warum wir den Klimawandel brauchen

  1. Kardinal Novize Igor

    Sehr guter Text!

    Ich gebe dir recht, dass der Klimawandel
    -unabhängig von der Frage seiner tatsächlichen Existenz und unabhängig von der Frage ob er menschgemacht ist oder nicht-
    missbraucht wird. Und die Jugend wird missbraucht, deren Hoffnungen und Energien auf dieses Thema gelenkt werden.

    Über die Art des Missbrauches sind sich allerdings selbst die (rechts-) Alternativen nicht einig. Die einen (Wisniewski) sehen zb. REZO als Instrument des Missbrauchs, die anderen (Ernst Wolff) als Zeichen jugendlichen Aufbruchs…

    LG KNI

    Antwort
    1. hansarandt Autor

      Ist das nicht immer so, dass die gleiche Sache aus einem anderen Blickwinkel völlig anders erscheint. Für die einen ist die amerikanische Außenpolitik der Garant für Frieden und Freiheit und für die anderen die gigantischste Kriegsmaschine in der Geschichte der Menschheit zur Durchsetzung partikularer Interessen.

      Antwort
      1. Kardinal Novize Igor

        Ja, die Perspektive macht viel, oder fast alles aus. Wie ja oft auch eine Beobachtung mehr über den Beobachter aussagt als über das Beobachtete.

        Umgekehrt aber hat das Wort „Perspektive“ fast schon satirischen Charakter: Wenn nämlich ein Sachverhalt sehr wohl klar zu formulieren wäre und dieser nicht von einer Perspektive abhängig ist. Und wenn die über diesen oder jenen Sachverhalt Urteilenden deshalb zu unterschiedlichen Urteilen kommen, ganz einfach, weil sie keine Ahnung haben, und nur ihre Ideologie bestätigt vorfinden wollen:

        Dann kann man mit dem Wort „Perspektive“ durchaus das Narrenhaus des Erdenrunds beschreiben.

        Umgekehrt denke ich, es ist heute immer wieder Wahres mit Unwahrem vermischt, und die Aufgabe des Intellektuellen besteht in der Rolle Aschenputtels: der mühseligen Trennung von Wahr-Erbsen und Falsch-Asche. Oder umgekehrt.

        LG KNI

    2. hansarandt Autor

      Ich denke immer, wenn eine Geschichte allzu gut in die Interessenlage einer bestimmten Gruppe passt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie erfunden ist. Das fängt morgens in der Schule an, wenn ein Schüler zu spät kommt, und sagt, der Bus habe sich verspätet. Das kann stimmen, aber sehr wahrscheinlich ist das nicht. hast du auch den Film gesehen?

      Antwort

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