Was ist Diktatur?

Mittlerweile scheint die Diktatur auch in unserem Land wieder wünschenswert zu sein, obwohl in der jüngeren Geschichte zwei traumatische Erfahrungen mit dieser Regierungsform hinter uns liegen. 

Schon länger beobachte ich, wie in der veröffentlichten Meinung die Demokratie als eine Regierungsform dargestellt wird, die den aktuellen Herausforderungen des globalen angeblich von Menschen gemachten Klimawandels nicht länger gewachsen ist.

„Es gibt keine verschiedenen politischen Meinungen. Es gibt nur eine legitime Einstellung“, so transportiert der Youtuber, Rezo, das Credo einer neuen Kulturrevolution millionenfach in die sozialen Netzwerke und der traditionelle Mainstream klatscht fleißig Beifall.

Die nationalen und internationalen Ikonen der neuen Klimareligion, die Heilige Greta und der kommende Ökokanzler Robert Habeck denken bereits jetzt laut in der Öffentlichkeit darüber nach, ob nicht in einem System wie in China schneller und effizienter die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden könnten, um eine imaginierte Umweltkatastrophe von biblischen Ausmaßen gerade noch rechtzeitig zu verhindern.

Viel schlimmer ist aber etwas anderes. Heute saß ich mal wieder mit einer langjährigen wirklich guten Freundin zusammen, die ich sehr schätze.

Ihr Mann, der auch dabei saß, meinte, dass seine Frau neuerdings der Überzeugung sei, wir brauchten wieder eine Diktatur.

Hätte ich sie vor einigen Monaten gefragt, was sie von einer Diktatur hält, dann hätte sie geantwortet, dass Diktaturen etwas ganz Schlechtes seien, und man ja gerade deshalb solche Diktatoren, wie Ceaușescu,  Saddam Hussein, Muhammar Gaddafi, oder Assad  unbedingt entmachten sollte, wenn es sein muss auch mit militärischer Gewalt. 

Man braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was im Fernsehen gesendet wird. Sehr viel aufschlussreicher ist es, wenn man die Menschen fragt, was sie denken. Unbewusst geben sie dann darüber Auskunft, was sie im Fernsehen gesehen und verstanden zu haben meinen.

Ganz offensichtlich ist die Botschaft der Stunde zur besten Sendezeit:

„Wir brauchen wieder eine Diktatur um das kommende Strafgericht in Form einer globalen ökologischen Katastrophe noch abwenden zu können.“

Meine gute Freundin sagte auch gleich, wie sie das meint: Es sollten die SUV´s und die Flugreisen, die Kohlekraftwerke, die Plastikverpackungen und was weiß ich noch einfach verboten werden. Das funktioniere nur, wenn einer das vorschreibt, für demokratische Entscheidungsfindungen bleibt da keine Zeit.

Was mich persönlich so erschüttert, ist, dass man in wenigen Monaten eine neue Weltreligion mit einer kindlichen Ikone und einer globalen Anhängerschaft etablieren kann und dass man den Menschen auch heute noch jede Unmoral und sei es die maximale Unmoral einer totalitären Herrschaft als vermeintlich sinnvoll und nötig verkaufen kann.

Worauf es offensichtlich allein ankommt, ist eine gut durchdachte und massenwirksame Propaganda.

Das zeigt mir, dass diejenigen, die in Scharen auf diese Propaganda hereinfallen, entgegen anders lautender Beteuerungen und entgegen ihrer eigenen Selbstwahrnehmung, aus dem Faschismus, nichts, aber auch gar nichts gelernt haben. 

Hans Arandt

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