Was könnnen wir von der Wiesn lernen?

Geschäftspartner, über deren Gesinnung sich irgendwelche Fundamentalisten „ärgern“, werden gekündigt, Gäste mit falschen Ansichten nicht mehr bedient.

Mit jedem Tag wächst die Zahl der Worte, die man nicht aussprechen darf, die Zahl der Gedanken, die man besser für sich behält, und parallel dazu das Fähnlein derer, die sich für einen Witz entschuldigen müssen oder exkommuniziert werden. Was für eine konformitätsgeile, was für eine kuschbereite, was für eine *** Gesellschaft!

Michael Klonowski

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7 Gedanken zu „Was könnnen wir von der Wiesn lernen?

  1. Kardinal Novize Igor

    Andererseits (ich war nie dort, je älter ich werde, desto mehr meide ich Massenveranstaltungen) sind dort, soviel ich gehört habe, ohnedies nur noch Japaner, die verstehen einen ohnehin nicht 🙂

    LG KNI

    Antwort
    1. hansarandt Autor

      Ich kenne ein paar Pfälzer, die sich extra Lederhosen kaufen und da mit Begeisterung hingehen. Mich zieht es da genauso wenig hin wie auf die Aida oder jedes andere Kreuzfahrtschiff.

      Antwort
    2. hansarandt Autor

      Möglicher Weise sind Japaner von Natur aus politisch korrekt und müssen nicht eigens ständig dazu angehalten werden. Ich weiß es nicht, obwohl, die sind sowas von monokulturell, dass man sie glatt als Rassisten diffamieren könnte, wenn sie nicht zufällig Japaner und so klein und niedlich wären.

      Antwort
      1. Kardinal Novize Igor

        Hatte neulich ein interessantes Gespräch mit einem Gleichgesinnten – da kam mir folgender Satz:

        Schwule hat es immer schon gegeben. Die Natur will es so, also habe auch ich kein Problem damit.

        Andererseits: Schwulenwitze hat es auch immer schon gegeben! Also will die Natur es so, und auch damit habe ich kein Problem.

        Das sagte ich diesem Freund und Gleichgesinnten. Wir kamen zu der Folgerung: jeder hat das recht, sich seltsam (zb. schwul) zu verhalten. Es hat aber auch jeder das Recht, Witze darüber zu machen. Natürlich darf auch ein Schwuler Witze über mich machen. Damit habe ich kein Problem.

        Wir assoziierten:
        Schwulen-Akzeptanz: Eher links;
        Schwulenwitze: Eher rechts.

        Probleme habe ich nur mit jenen, die eine der beiden, also entweder Schwule oder Schwulenwitzerzähler, verbieten, abschaffen, oder sonst irgendwie „umerziehen“ will.

        Wir kamen weiter zu der Folgerung: Niemand, nicht einmal die FPÖ oder konservative Katholiken, will den Schwulen das Schwulsein verbieten. Gut so.

        Schwulenwitze erzählen aber gilt etwa für 70% der Linken als Kapitalverbrechen. Nicht gut.

        Wir kamen also zu dem Schhluss: 1) Wirkliche Toleranz hält kaum jemand aus.
        2) Wenn jemand zZ. intolerant ist und radikal, dann ist es eher die Linke.

        LG KNI

      2. hansarandt Autor

        Es ist, wie George Orwell es vorausgesehen hat: Wer vom Frieden und „humanitären Interventionen“ redet meint damit Krieg, wer etwas zu verheimlichen hat, spricht ständig von Transparenz, wer jeden morgen einen anderen Teufel an die Wand mahlt, will sogenannte Hass-Postings am besten automatisch löschen lassen, wer lautstark verkündet, dass es „nur eine legitime Meinung“ gäbe, redet gerne von Vielfalt und wer Andersdenkende am liebsten verbieten würde, oder Schlimmeres, der spricht von Toleranz.

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