Was ist die höchste Kunst des Krieges?

die höchste Kunst des Krieges ist, militärische Auseinandersetzungen völlig zu vermeiden und stattdessen den Feind dadurch zu besiegen, dass man seine moralischen Prinzipien, seine Religion, seine Kultur und seine Traditionen zerstört.

Wenn ein Land so demoralisiert ist, kann man es übernehmen, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern.

Vladimir Iljitsch Lenin

6 Gedanken zu „Was ist die höchste Kunst des Krieges?

  1. Kardinal Novize Igor

    Und unsere Idioten (ungeachtet dessen, dass sie sich für „Eliten“ halten) spielen eifrig mit.

    Frage: Woher hast du dieses Zitat?

    Noch ein Gedanke: Friedell hat recht, wenn er das Ende der Neuzeit mit dem WK1 ansetzt. Nicht nur, dass „christliche“ Nationen die Welt in einen Leichenberg verwandelt haben, mehr noch: der „allerchristlichste“ Deutsche Kaiser und „seine apostolische Majestät“, der österreichische Kaiser, ließen es wohlwollend zu, dass der Antichrist Lenin Russland in eine atheistische Hölle verwandelte. Damals war der Nationalismus das Heilsversprechen und die Ersatzreligion, bald gesellten sich die anderen Surrogate (Sozialismus) hinzu.

    Weshalb „linksliberal“ und „rechtsnational“ nur eine jeweils andere Seite derselben materialistischen Medaille sind….

    LG KNI

    Antwort
    1. hansarandt Autor

      Ich denke nicht, dass des Leichenberg im 20. Jahrhundert sehr viel mit dem Christentum zu tun hatte. Schon Napoleon war ein Antichrist und hat bereits im 19. Jahrhundert Leichenberge produziert.

      Antwort
      1. Kardinal Novize Igor

        Eben darauf wollte ich hinaus: Das Christentum der letzten Neuzeit wurde als Fassade missbraucht. Das deutsche Reich war dem deutschen Kaiser und den Industriellen wichtiger als das Christentum, die Kaiserkrone war den Habsburgern wichtiger als die Erkenntnis Christi. Die eigentliche Religion war der Nationalismus. Als kosmetisches Versatzstück durfte Jesus noch herhalten, aber wenn es „hart auf hart“ ging, hatte man keine Probleme mit dem Bolschewismus.

        In Frankreich war man ohnedies laisiert; interessant hierzu die Briefe der Hl. Therese von Lisieux, die diese Entwicklung zu Recht mit Sorge betrachtet hat. In den USA oder in England von Christentum zu sprechen, scheint mir überhaupt, um es höflich auszudrücken, gewagt.

        Wobei es natürlich immer und überall positive Ausnahmen gegeben hat (Kardinal Newman, Therese von Lisieux, etc).

        Wenn etwas die Welt je zusammengehalten hat, dann die Bußgebete dieser und anderer Heiliger!

        LG KNI

      2. hansarandt Autor

        ich kann nicht beurteilen wie christlich oder nicht christlich die Hohenzollern oder die Habsburger gewesen sein mögen, dazu fehlen mir die notwendigen Kenntnisse. Nur zu USA und England möchte ich noch eine Anmerkung machen. Ich hatte einmal die Gelegenheit auf einer studienreise die englische Kirche kennenzulernen in London. Erstaunlicherweise gehen in London in der Stadt mehr Menschen in die Gottesdienste als auf dem Land. Bei der besonders volle Kirche hatte Nicki Gumbel in der holy Trinity church mehr ein evangelikaler Prediger so möchte ich ihn mal nennen der sehr großen Zulauf hat und der den sogenannten Alpha-Kurs herausgibt der weltweit in Anwendung ist. Auch die amerikanischen Christen sind ja durchaus aktiv wenn auch vielleicht nicht in der Weise wie es deiner Meinung nach richtig wäre.

  2. Kardinal Novize Igor

    In den USA ist die Sache freilich vielschichtig; ich habe mich eher auf die plutokratische Führungskaste bezogen. Wie wohltuend war da ein Jimmy Carter, der seinen Glauben ernst genommen hat. Im Volk gibt es natürlich vieles verschiedenes; vieles sehr gut. Gerade die Freikirchen haben echtes Feuer; es gibt aber freilich auch Fanatismus etc. Letzteres weiß ich aus eigener Erfahrung.

    Freut mich, von solchen Entwicklungen in England zu hören! Die Enland hat durch seinen Kolonialismus freilich viel Schaden angerichtet; siehe Indien. Gut, wenn es dort Gegenentwicklungen gibt.

    LG KNI

    Antwort

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