Was ist das Führer_*innen-Prinzip?

Wenn eine Frau in Südafrika sagt, wo es in Thüringen lang geht und dafür gesorgt wird, dass ihren Anordnungen Folge geleistet wird.

Man kennt dieses Prinzip auch unter dem Namen: „Die Führer_*in befiehlt, wir folgen!“

8 Gedanken zu „Was ist das Führer_*innen-Prinzip?

  1. Kardinal Novize Igor

    Gibt es nun in Thüringen Neuwahlen?
    Was sagt das Volk -zb, deine Bekannten- dazu? Das wird in unseren Medien nicht kolportiert, da würde mich deine Einschätzung sehr interessieren!

    LG KNI

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    1. hansarandt Autor

      Ich glaube es werden ein paar CDU Leute Ramelow wählen, das waren bei der Keimerichwahl auch schon zwei. Neuwahlen würden die CDU zu einer 10 Prozentpartei machen. Die Medien werden das zu einer Rettung des eigentlichen verhassten Vaterlandes hochstilisieren.

      Antwort
    2. hansarandt Autor

      Auch in der Katholischen Kirche scheint etwas durcheinander zu kommen. Franziskus öffnet das Priestertum doch nicht für Verheiratete und für Frauen, wie es in Deutschland im „Synodalen Prozess“ erhofft und auch wohl erwartet wurde. Ich habe auch erwartet, dass Papst Franziskus hier eine Tür aufmacht. Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann hat er sie aber auch nicht zugeschlagen.Oder? Ich war jedenfalls überrascht, weil alles auf eine Öffnung hinzudeuten schien. Wie findest du das Buch von Kardinal Sarah und Benedikt, was hälst du von der Degradierung Gensweins und was vom Rückzug von Kardinal Marx. Jedenfalls bin ich gerade dabei meine (ablehnende) Meinung über Franziskus noch einmal zu überdenken. Und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.?!?

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  2. Kardinal Novize Igor

    Übrigens hat es in der FAZ einen sehr interessanten Artikel über die Herrschaft der Salafisten in französischen Vorstädten gebracht.

    Und: Dass sich die Kommunisten mit den Salafisten dort verbünden: Wählerstimmen gegen Ämter.

    Unfassbar, wie hartnäckig und aggressiv die Politik diese Entwicklungen ignoriert.

    LG KNI

    Antwort
    1. hansarandt Autor

      Auch eine mittlerweile blinde FAZ Henne legt manchmal noch ein Ei, meistens aber erst ab Seite 30 im Feuilleton. Sehr viel lesenswerter ist die NZZ. Ausgezeichnete Sendungen gibt es auch auf RT deutsch, besonders „Der fehlende Part“.

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    2. hansarandt Autor

      Eines nicht allzu fernen Tages werden die Kommunisten aufwachen und feststellen, dass der Mohr seine Schuldigkeit getan hat. Erdogan hat das sehr schön auf den Punkt gebracht, als er sagte, die Demokratie ist eine Straßenbahn. wenn wir an der Endstation angekommen sind, steigen wir aus und errichten den Gottesstaat. Die Kommunisten werden die ersten sein, die der Gottesstaat nicht brauchen kann und sich folglich ihrer entledigen wird.

      Antwort
      1. Kardinal Novize Igor

        Oh! Hallochen!

        Entzugserscheinungen kann ich nicht verantworten —
        Wieder da! 🙂

        Ich schulde dir ja noch die Beantwortung einer Frage:

        Nämlich wie ich die Entscheidung des Papstes sehe:

        Mich wundert das nicht; Franziskus ist bei weitem nicht so liberal, wie es sich die Linken wünschen (wobei man sich fragen kann, warum sie sich das wünschen: sie wollen doch ohnehin nichts von der Kirche?), und wie es die Konservativen befürchten.

        Seine Enzykliken waren immer bodenständig-katholisch, tatsächlich konservativ. Franziskus weiß über den Wert des Mönchtums und des Zölibats durchaus Bescheid. Dass es nämlich möglich ist, um Christi willen auf Sex und Wohlstand zu verzichten. Das wird freilich von den „Liberalen“ nicht gerne gehört:

        Das mönchische Leben eröffnet eine geistige Dimension, die Unabhängigkeit bewirkt und geistige Freiheit. Wer sich der eigenen Gier nicht mehr unterwerfen muss, wer keinen Begehrlichkeiten mehr hinterher rennt, der wird frei. Wer keinen Sex braucht, der braucht auch kein großes Haus und Auto, um das Mädchen der Wahl zu beeindrucken, der braucht kein Geld und kein Prestige und muss sich dem Konsumismus nicht mehr unterwerfen — er wird also frei.

        Wer aber frei ist und frei denken kann, und wer die wichtigen Dinge erkennt, der ist gefährlich – einerseits für die linke mediale Elite, deren Ideologie vom Neid auf die Vermögenden lebt, da es auch den Linken nur ums Geld geht (und auch genug davon haben), andererseits für die Hochfinanz, die den von Gier getriebenen Menschen braucht.

        So gesehen, ist Franziskus eben konservativ, weil er das Geistige, Mönchische, Überirdische durchaus schätzt und kultiviert.

        Er ist aber auch in einer anderen Weise konservativ, da er die Auswirkung des „Wirtschaftsliberalismus“ in Südamerika voll mitbekommen hat. Das wird ihm fälschlicherweise als „links“ ausgelegt. Hier geht es ihm um menschenwürdige Behandlung, wie er sagt: „Die Armen sind der Schatz der Kirche.“

        Dieser Satz gefällt mir! Jeder Mensch hat seine Würde!

        Die menschliche Gier hat eben zwei Opfer: Den Gierigen selbst, und den, dem der Gierige das Lebensnotwendige weg nimmt. Und auch die zweiteren -die Armen- sollen in dauernder Gier gehalten werden. Das hilft den Linksideologen ebenso wie der Hochfinanz.

        Der Reiche kauft sich den Ferrari, der Arme das Automagazin, mit dem er vom Ferrari träumen kann. Der Konsumismus ist die Pornographie, die unsere Gesellschaft durchdringt.

        Oder, wie es Egon Friedell sagt: „…das Christentum ist eben kein Kommunismus: Der Kommunist will, dass alle gleich reich sind, Jesus will, dass alle gleich arm sind. Der Kommunist beneidet den Reichen, Christus bedauert ihn!“

        Auch der Linken geht es letztlich ums Geld, um Prestige, um sexuelle Attraktivität.
        Aber Franziskus ist eben nicht „links“, so hat er sich auch vehement gegen die Abtreibung ausgesprochen.

        Tatsächlich hat Franziskus ein Faible für die Schutzlosen und Armen; da kann man ihm auch Naivität nachsagen, vor allem durch seine Aussagen bzgl der Flüchtlingskrise. Vermutlich hat er die Gefahr des Islamismus nicht durchschaut – er hatte ja auch in Südamerika keine Probleme damit.

        Andererseits, denke ich mir, kann allen jenen dämonischen Geistesrichtungen wie Kommunismus, militantem Atheismus, Islamismus, Konsumismus…, nur dadurch etwas entgegen setzen, indem das Christentum eine authentische Lehre verkündet und lebt. Dazu gehört auch: „liebet eure Feinde!“, aber auch: „wer auch nur das kleinste Jota des Gesetzes ändert, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.“

        Das ist natürlich enorm schwierig, da können sicherlich auch Fehler geschehen, aber ich denke, dass Papst Franziskus zu jenen zählt, die sich dieser Schwierigkeit stellen wollen.

        LG KNI

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