Archiv des Autors: hansarandt

was ist ein Gedankenexperiment?

Öffnen wir uns deshalb für ein Gedankenexperiment: Die Maßnahmen und wechselnden Narrativen sollen keinen Sinn ergeben. Die fehlende Logik ist nicht etwa die Schwachstelle der Pandemiebekämpfungspolitik. Die Schwachstelle ist unser menschlicher Geist, der versucht, sich einen Reim zu machen, während wir uns im Handeln zugleich der Unlogik unterwerfen. Zu erkennen, dass etwas unsinnig ist, aber trotzdem mitzumachen, ist die ultimative Methode der Einübung von Gehorsam.

Erst wenn es keinen Sinn macht, macht es Sinn. Denn der neue «Sinn» ist etwas anderes als der alte «Sinn». Erinnern wir uns an Voltaire: «Wer andere dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann dazu gebracht werden, Gräueltaten zu begehen.» Gilt das nicht noch mehr, wenn man die Absurditäten sogar aktiv mitmacht? Hannah Arendt fand, dass totalitäres Denken eine Art Geisteskrankheit sei. Im Totalitarismus gehe es schlicht darum, gesunde Hirne in kranke zu verwandeln.

M.M.

Wir oder Ihr?

Doch dann stolpere ich über Alexander Solschenyzins «Archipel Gulag», wo er schreibt: «Wir liebten die Freiheit nicht genug. Wir unterwarfen uns mit Freude. Wir hatten die Freiheit nicht verdient.» Und dann denke ich mir: Es geht irgendwie wieder los und wir sollen jetzt die alten Schlachten von damals noch einmal kämpfen? Die einen auf der Seite des Ihr und die anderen auf der Seite des Wir?

M.M.

Was ist Weisheit?

Ein Schamane wurde gefragt:

Was ist Gift?

  • Alles, was über das hinausgeht, was wir brauchen, ist Gift.
    Es kann Macht, Faulheit, Nahrung, Ego, Ehrgeiz, Eitelkeit, Angst, Wut oder was auch immer sein.

Was ist Furcht?

  • Das Nichtakzeptieren von Unsicherheit.
    Wenn wir die Ungewissheit akzeptieren, wird sie zum Abenteuer.

Was ist Neid?

  • Die Nichtakzeptanz des Guten im anderen.
    Wenn wir das Gute akzeptieren, wird es zur Inspiration.

Was ist Wut?

  • Die Nichtakzeptanz dessen, was sich unserer Kontrolle entzieht.
    Wenn wir es akzeptieren, wird es zu Toleranz.

Was ist Hass?

  • Die Nichtannahme von Menschen, wie sie sind.
    Wenn wir bedingungslos akzeptieren, wird es zu Liebe.

Netzfund

Nächstenliebe


Liebe deinen Nächsten WIE dich selbst.
Streng genommen tun wir dies schon in jedem Moment. Was wir ihm vorwerfen, haben wir uns noch nicht verziehen. Worauf wir bei ihm noch neidisch sind, gönnen wir uns selbst noch nicht. Wovor wir uns fürchten, schlummert in unserem Unterbewusstsein.

Wann kann die Maskenpflicht aufgehoben werden?

Die Maskenpflicht kann erst dann aufgehoben werden, wenn die Weltbevölkerung von ca. 8 Milliarden Menschen vollständig geimpft wurde, so beteuert vollmundig unsere immer noch Kanzlerin Angela Merkel.

Da aber jeden Tag auf dieser Erde 216.000 Menschen, die noch nicht geimpft sein können, geboren werden, wird die gerade noch Kanzlerin ihr Versprechen auch diesmal nicht einhalten können.

Der Lockdown, der immer wieder neu um weitere vier Wochen verlängert wird, ist in Wirklichkeit ein Projekt für die Ewigkeit.

Wenn schon ewiges Leben noch nicht möglich ist, wovon viele Transhumanisten jede Nacht träumen, so erscheint doch wenigstens der ewige Lockdown machbar.

Man wird nicht umhin können, jeden Tag durchschnittlich 216.000 Menschen wegzusperren und wenn es sein muss auch noch wesentlich mehr, was ja hier und da jetzt schon geschieht.

Willkommen im 21. Jahrhundert, das diesmal nicht 1914 beginnt wie das Zwanzigste Jahrhundert, so stellt es die historische Wissenschaft gerne dar, sondern 2019 als in Wuhan etwas begann, was ebenfalls die ganze Welt noch sehr lange in Angst und Schrecken versetzen wird.

Trotzdem sollten wir den Mut nicht sinken lassen, denn alles, was einen Anfgang hat, hat auch ein Ende.

Die historische Erfahrung lehrt uns: Nach 45 geht es wieder aufwärts. Viele, auch von den Geimpften, werden das allerdings nicht mehr erleben.

Vielleicht erfindet man einen Impfstoff oder hat ihn schon längst, der es verhindert, dass weiterhin Menschen geboren werden. Dann allerdings könnte die Kanzlerin ihr Versprechen vielleicht doch noch einlösen.

Was ist aus Deutschland geworden?

Deutschland ist heute das Land der moralischen Richter und Henker, in dem Politiker wie Kabarettisten agieren, Wissenschaftler Politik machen wollen und Kabarettisten wegen Unwissenschaftlichkeit so lange verprügelt werden, bis sie unpolitisch sind.

Bei uns geht das Streben nach Uniformität und Gleichheit so weit, dass sich alle nur noch eine einzige langweilige Gesinnung und denselben altjüngferlichen Sinn für Humor teilen müssen. How dare you, Germany!

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Roger Letschs Unbesorgt

Woran erkennt man eine Religion?

Konstitutiv für eine Religion ist eine Erzählung, verschiedene Rituale und der Glaube an etwas, was man nicht überprüfen kann.

Im Christentum ist das der Glaube an Gott, die Erzählung von Jesus Christus und die Rituale der Taufe für die Mitgliedschaft in der Religion und das Abendmahl als Zeichen der Gemeinschaft der Gläubigen.

In der modernen Ökoreligion glaubt man an den Untergang der Welt in zwölf Jahren, an die Erlösergestalt Greta Thunberg, die eines Tages anfing die Schule zu schwänzen und damit die Welt verändert hat. Die Rituale waren die einmal in der Woche an einem bestimmten Tag stattfindenden Demonstrationen „fff“ (ASCI Code 666) friday for future, die mittlerweile genauso wie die Gottesdienste nicht mehr stattfinden.

In der neusten Religion wird nicht mehr eine Erlöser*_Innengestalt wie Jesus Christus oder Greta Thunberg angebetet, sondern stattdessen eine teuflische Krankheit, die Heilige Göttin Corona verehrt, die ähnlich, wie im Mittelalter, alle, die nicht an sie glauben wollen, zu Ketzern erklärt und verfolgt.

Das wichtigste Ritual dieser teuflischen Religion ist das Tragen einer Maske in der Öffentlichkeit und die Verweigerung des Handschlags als Zeichen der Begrüßung.

Wer in der Schule aufgepasst hat, weiß, dass in Deutschland schon einmal ein völlig neues Begrüßungsritual über Nacht mit Erfolg eingeführt wurde. Verweigerer wurden damals wie heute verfolgt.

Die Priester*_Innen dieser neuen Religion sind mittlerweile auch schon dazu übergegangen die Zeit vor und nach dem für diese Glaubensrichtung relevanten Ereignis einzuteilen.

Sie schlagen vor, die Zeit analog der Einteilung a.m. und p.m. in AC und PC, also in die Zeit vor und nach der ersten Erscheinung von Covid_19 einzuteilen, ganz so wie im Christentum von der Zeit vor und nach Christus, Im Islam vor und nach der Hidschra, und im Judentum vor und nach der Erschaffung der Welt die Rede ist.

So gesehen schreiben wir zurzeit das Jahr 2 PC. Es geht also um nichts Geringeres als um die Erschaffung einer leider gar nicht Schönen Neuen Welt.

Wie kann man die Ausbreitung des Virus verlangsamen?

Da alle Maßnahmen, die bisher ergriffen wurden, nicht zu fallenden Inzidenzzahlen geführt haben, müssen nun strengere Maßnahmen ergriffen werden:

Wer das Haus verlässt muss künftig auf dem linken Bein hüpfen. Das gilt für alle Wege, die zu Fuß zurückgelegt werden müssen, zum Beispiel Der Gang zur Mülltonne, zum Einkaufen, im Supermarkt, beim Ausführen eines Hundes oder ähnliches.

Da man auf diese Weise nur sehr viel langsamer auf andere Menschen zugehen kann, wirkt sich das positiv auf die Inzidenzen aus.

Zudem führt das dazu, das Menschen aus Risikogruppen, die vielfach nicht mehr zum Hüpfen auf einem Bein in der Lage sind, das Haus gar nicht mehr verlassen und so besser geschützt sind.

Außerdem fördert das den sozialen Zusammenhalt, weil nun jüngere Menschen häufiger ältere Mitbürger unterstützen, die nicht mehr selbst zum Einkaufen gehen können.

Das wiederum hat zur Folge, dass weniger Menschen pro Quadratmeter langsamer in den Supermärkten unterwegs sind und so das Infektionsrisiko senken.

Wenn sich erste Erfolge einstellen, könnte die neue Regel gelockert werden und beispielsweise auch das Hüpfen auf dem rechten Bein erlaubt werden.

Als weitere Erleichterung wird das Gehen auf allen Vieren in Erwägung gezogen aber damit ist vor Mitte April nicht zu rechnen.

Ab Oktober 2021 wird durch die WHO weltweit ein unbefristeter Kriechgang verpflichtend allerdings nur für Geimpfte, die andern dürfen dann ihre Wohnung ohnehin nicht mehr verlassen.

Woran erkennt man einen Menschen?

„Ihr werdet die Menschen nicht an ihren Worten erkennen, sondern an dem, was sie tun“, sagt Jesus in der Bergpredingt. (Matthäus 7,20)

Wovon sprechen Sie?

von einer tödlichen Krankheit.

Was tun sie?

Sie zerstören unsere Freiheit, unsere sozialen Beziehungen, unsere seelische Gesundheit und unseren Wohlstand.

Hör nicht auf das, was sie sagen, sondern achte auf das was sie tun.