Archiv der Kategorie: Philosophie

Dialektik der Aufklärung

Gemeinhin halten wir die Aufklärung für die eigentliche Errungenschaft des Abendlandes vor allem vor dem Hintergrund der Islamischen Kultur, die als voraufklärerisch und irgendwie zurückgeblieben angesehen wird.

Bei Licht betrachtet, und genau um das „Licht“, das „enlightment“, geht es bei der Aufklärung, sieht die Sache anders aus. Weiterlesen

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Die Frankfurter Schule

Nach 1945 ist eine ganze Nation durch die „Frankfurter Schule“ gegangen und hat die Botschaften ihrer Lehrer bis heute verinnerlicht.

Es ist wohl kaum ein Satz von Theodor W. Adorno so oft zitiert worden wie der, es gäbe kein richtiges Leben im falschen. Damit wurde eine ganze Generation der These der Kollektivschuld unterzogen. Weiterlesen

Das Paradoxon der Gleichheit

Egalitarismus und Despotismus schließen einander nicht aus, sie gehen in der Regel Hand in Hand. Gleichheit lädt Despotismus in einem gewissen Maße geradezu ein:

Um alle gleich zu machen und diese Gleichheit für einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten ist es notwendig, die Kontrollinstanzen mit außergewöhnlicher Macht auszustatten. Weiterlesen

Wer kann uns retten?

Die Frage ist, wer kann uns retten. Ich bin in der Kultur aufgewachsen, die auf diese Frage eine klare Antwort hatte. Nur Christus kann uns retten, jede andere Idee führt zwingend in die Verdammnis.

Der Universalismus, der daraus folgte, die ganze Menschheit müsse auf die eine oder andere Weise zu Christen gemacht werden und sei es mit Gewalt, kann ich schon lange nicht mehr teilen. Weiterlesen

Inwiefern auch wir noch fromm sind

In der Wissenschaft haben die Überzeugungen kein Bürgerrecht, so sagt man mit gutem Grunde: erst wenn sie sich entschließen, zur Bescheidenheit einer Hypothese, eines vorläufigen Versuchsstandpunktes, einer regulativen Fiktion herabzusteigen, darf ihnen der Zutritt und sogar ein gewisser Wert innerhalb des Reichs der Erkenntnis zugestanden werden Weiterlesen