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Und ewig grüßt das Murmeltier

Und immer wieder fragt man sich, wer könnte ein Interesse an der Klimakatastrophe haben? Wer tischt uns diese hanebüchene Geschichte auf und warum? Weiterlesen

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Es war nicht alles schlecht im Sozialismus

Fritzchen: Es stimmt doch!

Georg: Was stimmt doch?

Fritzchen: Das mit dem Klimawandel.

Georg: Fritzchen, fang doch nicht schon wieder damit an, das nervt langsam.

Fritzchen: Was nervt?

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Das wird man doch noch sagen dürfen…

Aus leidvoller Erfahrung in der Familie und im Freundeskreis möchte ich auf den meiner Meinung nach stärksten Kampfbegriff in der modernen diskursfreien Herrschaft eingehen.

Wer für sich in Anspruch nimmt, etwas sagen zu dürfen, was in der Demokratie eigentlich das Selbstverständlichste von der Welt sein sollte, gerät unmittelbar in den Verdacht, „Stammtischparolen“ zu verbreiten oder Schlimmeres.

Bei den Feststellungen, die für gewöhnlich mit diesem inkriminierten Satz einhergehen, handelt es sich in der Regel um Tatsachenfeststellungen, die kaum geleugnet werden können, wie etwa in der Art, dass es regnet, wenn es regnet.

Es ist nicht statthaft, so der Einwand, eine solche Behauptung aufzustellen, wenn sie von vermeintlich bösen Menschen auch vertreten wird.

Beispiel:

Ich weise darauf hin, dass die Europäer, die Amerika besiedelt haben, sich dort nicht integriert-, sondern die indigene Bevölkerung fast vollständig eliminiert haben.

Gegenfrage: „Was willst du damit sagen?“

Antwort: Ich will damit gar nichts sagen, sondern diese Tatsache nur in das Gedächtnis rufen, und das muss erlaubt sein.“

Abschließendes Urteil: „Wer für sich in Anspruch nimmt, etwas sagen zu dürfen, was normaler Weise nicht gesagt wird oder gesagt werden darf oder soll, macht sich mit „Stammtischparolen“ und dumpfen N-Menschen gemein.

Wer etwas sagt, von dem er mit Recht annimmt, dass es niemand hören will und dass es niemand sagen soll und sei es noch so banal und dann noch für sich das Recht in Anspruch nimmt, es trotzdem zu sagen, macht sich in hohem Maße verdächtig.

Offensichtlich gehört er zu jenen Unmenschen und „Menschenfeinden“, die die Hoheit über die Stammtische zurückerobert haben.

Die Stigmatisierung des Satzes, „das wird man doch wohl sagen dürfen“ gibt dem auf diese Weise Diffamierten auf paradoxe Weise Recht.

Da es offensichtlich nicht erlaubt ist, diesenSatz laut auszusprechen, bestätigt man damit, was der Stigmatisierte beklagt: Selbst offensichtliche und unwiderlegbare Banalitäten dürfen nicht geäußert werden, wenn sie der vermeintlich falschen Seite als Argument dienen könnten.

So etabliert man die diskursfreie Herrschaft und suggeriert obendrein den in hohem Maße undemokratisch agierenden Diskursverweigereren, sie seien die Gutmenschen.