Schlagwort-Archive: Schuld

Was ist der Universalienstreit?

Fritzchen: Was ist eigentlich ein Universalienstreit?

Georg: Fritzchen, wo hast du denn das jetzt wieder aufgeschnappt.

Fritzchen: Weiß ich nicht mehr, ich will es aber wissen.

Georg: Lass mich überlegen.

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Wo kein Richter ist…

Abgesehen von der Esoterik ist uns im Abendland die Vorstellung der Reinkarnation völlig fremd.

Sie zeigt sich allenfalls in Videospielen, in denen der Ballermann mehre Leben zur Verfügung hat, bevor das berühmte „Game Over“ auf dem Bildschirm erscheint.

Es geht aber in der Reinkarnationslehre gerade nicht um eine zweite Chance, sondern um eine heilige Pflicht. Weiterlesen

Moral und Hypermoral

Moral im negativen Sinne meint die Strategie, anderen Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen, um daraus Kapital zu schlagen.

Nicht nur die katholische Kirche ist dafür bekannt, die Schuldgefühle ihrer Gläubigen auszubeuten. Selbst kleinen Kindern gelingt es schon, ihre Eltern und Geschwister mit dieser Technik erfolgreich zu manipulieren. Weiterlesen

Moderne Gedankenpolizei

Unfähig sich zu erneuern, ohnmächtig und enttäuscht angesichts des Misserfolgs seines Projekts, hat sich das niedergehende moderne Denken allmählich in eine echte Gedankenpolizei verwandelt; sie soll alle, die von den Dogmen der herrschenden Ideologie abweichen, exkommunizieren. Weiterlesen

Vielleicht stimmt es ja doch

Ich weiß nicht, ob die Philosophie eine Wissenschaft ist oder ob sie das überhaupt sein will.

Meiner Meinung nach ist die vornehmste Aufgabe der Philosophie, Fragen zu stellen vor allem grundsätzliche Fragen, etwa in der Art: „Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?“ Weiterlesen

Verheerende Unschuld

Das Bemühen um Unschuld ist sehr verheerend. Im Bemühen um Unschuld sehen wir nicht unsere Beteiligung am kollektiv beklagten Elend dieser Welt.

Wir wollen nicht sehen, dass wir selber daran teilhaben. Menschsein heißt schuldig werden und reif sein heißt Schuld tragen. Weiterlesen

Sklaverei ist konstitutiv für jede Zivilisation

Kommerzielle Ökonomien versklaven bereits seit vielen tausend Jahren Menschen aus humanen Ökonomien.

Diese Praxis ist so alt wie die Zivilisation. Meine Frage lautet: Inwiefern ist sie konstitutiv für die Zivilisation?

Ich spreche hier nicht von der Sklaverei im strengen Sinn sondern von dem Prozess, der Menschen aus dem Netz wechselseitiger Verpflichtungen einer gemeinsamen Geschichte und kollektiver Verantwortlichkeit herauslöst, das ihnen Identität verleiht.

Herausgelöst aus diesem Netz sind sie austauschbar. Das heißt es wird möglich, sie der Logik der Schuldverhältnisse zu unterwerfen. Weiterlesen