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Atheisten sind wirklich nicht zu beneiden

Da der Atheismus sich selbst als die Negation des Theismus versteht, kommen wir einer Begriffsdefinition des Atheismus näher, wenn wir zunächst den Theismus betrachten.

Eine sehr umfassende und tiefsinnige Beschreibung des Theismus in seinen verschiedenen Erscheinungsformen finden wir bei Goethe. Er sagt:

Als Naturforscher sind wir Pantheisten, wir entdecken das Göttliche in den Dingen,

als Poeten sind wir Politheisten, weil es nichts gibt, was wir uns nicht vorstellen können,

und als Sittliche Wesen sind wir Monotheisten, weil wir wünschen, dass sich alle an ein und dieselben Regeln halten. Weiterlesen

Ein Unheils-Prophet, der Recht behalten sollte.

zitat-freude-entsteht-durch-das-losen-von-problemen-und-nicht-dadurch-dass-man-die-losung-vorgesetzt-robert-mcnamara-227867Die Prophezeihung:
„Zur Einschränkung der demographischen Explosion müssen drastische Maßnahmen auch gegen den Willen der Völker ergriffen werden. Die Reduzierung der Geburtenrate hat sich als unmöglich oder unzureichend erwiesen. Also muss die Sterblichkeitsrate erhöht werden mit natürlichen Mitteln, wie Hunger und Krankheit.“
Robert NcNamara, ehemaliger Weltbankpräsident und Staatssekretär der USA

Die Umsetzung:

Es sterben jeden Tag 25.000 Menschen am Hunger, das sind ca. zehn Millionen im Jahr.

Es sterben 1500 Menschen jeden Tag nach der Behandlung durch die Chemotherapie in Folge eines diagnostizierten Krebses. Seit Einführung dieser Therapie sind das über 20 Millionen Menschen. Die Nervengifte, die in der Chemotherapie verabreicht werden, sind Abkömmlinge des Giftgases, das im Ersten Weltkrieg entwickelt wurde.

Das Aidsvirus, das bis heute noch keiner gesehen hat, kostete im vergangenen Jahr 16 Millionen Menschen das Leben.

In diesem Zusammenhang immer wieder lesenswert:
Der Lugano-Report von Susan George, Rowolt/Rheinbeck 2001