Schlagwort-Archive: Kant

Die Forderung des Tages

Finde deinen Platz, begreife und ergreife deine Lage, erfülle die Forderung des Tages, tue deine Pflicht, halte deine Existenz aus. Das ist die Tapferkeit des Bürgers, der sich den bequemen Ausweg der „Gesellschaftskritik“ versagt. Denn zu nichts braucht man heute mehr Mut als zur Wahrnehmung des Positiven.

Norbert Bolz frei nach Goethe

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Alles hat seine Zeit

Zusammen mit „ausgesucht“ bin ich mal wieder auf der Suche nach der Wahrheit.  Sein Vorschlag ist, dass es nicht eine, sondern wenn überhaupt unendlich viele Wahrheiten gibt, was letztlich gleichbedeutend damit ist, dass es (k)eine Wahrheit gibt. Weiterlesen

Wetten, dass….

Sokrates hat bis heute recht mit seiner berühmten Einsicht: „ich weiß, dass ich nichts weiß.

Tatsächlich können wir nichts sicher wissen. Alles, was wir tun können, ist eine Wette darauf abzuschließen, ob ein vorhergesagtes Ereignis eintrifft oder nicht. Weiterlesen

Wie kann die Wirklichkeit vernünftig sein?

Für keinen Satz wurde Hegel so sehr gescholten, wie für die Behauptung, dass das Wirkliche vernünftig sei und umgekehrt.

Wie kann er sich erdreisten, so etwas angesichts des Elends und des offensichtlich Unvernünftigen in der Welt zu behaupten.

Ich denke diese Kritik rührt daher, dass man Hegel nicht verstanden hat. Weiterlesen

Die Eule der Minerva

Der Mythos von der Eule der Minerva ist eine weihnachtliche Legende.

Eule der Minerva

Erzählt man sich doch, die Eule habe, mit ihrer Fähigkeit auch in der Nacht zu sehen, über die Jungfräulichkeit der Göttin Athene gewacht, um sie Poseidon, dem Meeresgott, zum Geschenk machen zu können, damit er auf diese Weise besänftigt, die Stadt Athen nicht durch seine zornigen Fluten verwüstet. Weiterlesen

Neuer Realismus III

Im Anschluss an die Ausführungen über den Neuen Realismus, die ich hier und hier schon gemacht habe, stelle ich einige Gedanken zweier weiterer Autoren der von Markus Gabriel herausgegebenen Aufsatzsammlung vor.

John Searle definiert in seinem Aufsatz Realismus auf folgende Weise:

„Unter Realismus verstehe ich in diesem Kontext die Auffassung, das eine von unseren Repräsentationen völlig unabhängige Realität existiert.“ Weiterlesen